14. Meisterschaftsrunde 2019 / 2020

14. Meisterschaftsrunde, 8. März, Sporthalle Mittelholz, Herzogenbuchsee

ACHTUNG: DIESER MATCHBERICHT KANN IRONISCHE ODER LEICHT PROVOKATIVE / NICHTALLZUERNSTZUNEHMENDE PASSAGEN ENTHALTEN.

Nach dem souveränen Sieg gegen Schwarzenbach zeigten wir auch gegen Arni ein tadelloses Spiel. Über 60 Minuten waren wir die bessere Mannschaft und gerieten nie in Gefahr, das Spiel zu verlieren.

UHC Bowil – UHT Arni 9:1 (2:0 / 3:1 / 4:0)

Zum Heissmachen vor dem Einspielen hörten wir in der saunaartigen Garderobe Hells Bells bis D. Christen einen kleinen Input gab. Er fand es mit einem Augenzwinkern ein wenig frech dieses Lied zu hören, da der Glockenturm in Herzogenbuchsee erst vor kurzer Zeit brannte. Als wir die ersten «gearnten» Spieler entdeckten, stellten wir schnell fest, dass wir definitiv besser aussen als sie. Ok, das wussten wir auch so schon. 😉 Die Vorbereitung war für Arni sicher alles andere als optimal, da das Arnifest nicht stattfand. Unschwer war zu erkennen, dass sie sich den Äcken wohl trotzdem gut geölt hatten am Vorabend. Wir waren jedenfalls zu Spielbeginn richtig heiss und dominierten das Spiel sofort. Leider fehlten die zwingenden Abschlüsse zu Beginn noch ein wenig und so dauerte es zur Führung bis in die 14. Minute. Nach einer Balleroberung in der eigenen Zone kam der Ball zu Sterchi, welcher den perfekten Pass hervornahm. Er bediente D. Christen mustergültig, der alleine auf den gegnerischen Schlussmann zog und diesem keine Chance liess. Jutzi Eide, welcher bisher keine Pässe spielte und jeweils direkt abzog sobald er den Ball hatte, weil er nicht den Topscorerposten abgeben wollte, profitierte dann in der 18. Minute von einem Pass von Liechti. Jutzi versenkte den Ball aus dem Slot über den Pfosten in die Kiste. Zur Pause konnte nur festgestellt werden, dass wir eigentlich höher führen sollten und Arni nicht so einen guten Tag erwischt hatte. Entweder scheiterten sie am starken Gürku Burkhalter, den guten Blocks oder an sich selbst.

Im zweiten Drittel spielten immer noch einige von uns Chancentod. Aber in der 23. Minute baute Schneeberger die Führung auf 3:0 aus im Powerplay. Arni erhielt die Strafe, weil sie einen Spieler zu viel auf dem Feld hatten. Danach liessen wir wiederum einige Chancen liegen und es kam, was dann immer kommt. Arni erzielte sein erstes Tor nach einem Stellungsfehler in unserer Abwehr. Gemäss Aussage der dritten Linie war L. A. aus Langnau der Schuldige. Er musste deshalb als Shutoutverhinderer von Gürku am Montag Bier ins Training bringen. 🙂 Es blieb nämlich der einzige Gegentreffer in dieser Partie. Da Arni wohl noch immer einen Pegel von vier Promille hatte, waren sie noch einmal zu viele Spieler auf dem Feld und das Powerplay von uns bekam die nächste Chance. Jahn Flückiger verwertete eine Vorlage von Anderhalden, nach dem er gefühlt sieben Stunden auf den Abschluss wartete, zum 4:1. Das Powerplay funktioniert mittlerweile in den Linien besser als im Specialteam. Vor der Pause erhöhte Schneeberger mit einem komischen Schuss, den der Torhüter wohl selber reinlenkte, das Score. In der Pause konnte nur die Chancenauswertung bemängelt werden und sonst nichts.

Das nächste Powerplay im letzten Drittel blieb leider ohne Erfolg, doch Arni hatte sich schon aufgegeben und spielte nur noch gegen vorne konzentriert. Wir hatten plötzlich viel Platz in der Offensive und den wussten wir auszunutzen. Jedenfalls bis zum Abschluss wussten wir den Platz auszunutzen, aber einige von uns wollten auf keinen Fall weitere Tore schiessen. Weil die Stürmer nicht treffen wollten, nahm Christens Sämu das Zepter in die Hand. Als wir am Wechseln waren zog Flückiger los und schloss von weit hinten ab. S. Christen war der erste auf dem Feld, weil M. Voramwald Energie sparen musste fürs Schiessen, und schlich nach vorne. Perfekt erwischte er den Abpraller und netzte ein. Vier Minuten später gab es eine Kopie des ersten Tores zu sehen. Nach einer Balleroberung bediente Sterchi wiederum D. Christen, welcher den Goalie vernaschte. Mittlerweile liessen einige Spieler schon Topchancen aus, beispielsweise wurde ein Rush von Richi Dällenbach über das ganze Spielfeld nicht belohnt von einem Mitspieler. Nach einer 4-gegen-4 Phase schob D. Fankhauser gut eine halbe Minute vor Schluss zum 8:1 ein. Der Schlusspunkt war dieses Tor noch nicht, denn nun kam noch das Saisonhighlight zwei Sekunden vor Saisonende. Dieses Highlight wurde vom blauen Aff Grünenmatt gesponsert und in der Hauptrolle war Schläpperärnstu M. Voramwald. Woody der «Schläppergott» aka «Heilbringer des Schläppern» aka «Schöpfer des in die Maschen dreschen» eroberte den Ball auf der Mittelline und zog direkt ab. Zu seinem Erstaunen und dem aller Zuschauer fand der Ball den Weg in den Bügu. Frenetisch wurde auf der Bank gefeiert als sei man Weltmeister geworden und der Torschütze schwang seinen Stock als hätte er gerade das Coronavirus geheilt. 😛 Nach dem sich alle wieder beruhigt hatten, gab es noch das letzte Bully der Saison und schon war der Galaauftritt vom UHC Bowil vorbei. Das weisse Ballett gewann verdient das Derby gegen Arni.

Es war ein tolles Spiel und das Resultat ist sicherlich nicht zu hoch. Wenn wir noch ein wenig konsequenter geschossen hätten, wäre im Minimum das Stängeli möglich gewesen. Auch die Fans enttäuschten uns nicht. Sie erschienen in grosser Zahl und unterstützten uns lautstark. Mit Freude und ein wenig lockerer Stimmung sind wir definitiv viel besser, als wenn wir verbissen gewinnen müssen/wollen. Nach dem Spiel gönnte sich fast die ganze Mannschaft im blauen Aff ein Abendessen.

Nun steht noch der Saisonabschluss an, wobei der eine oder anderer Gerstensaft geäcknet wird und dann beginnt auch schon die Cupvorbereitung. Überraschenderweise treffen wir schon wieder auf Oberland 84. Wird da überhaupt gelost beim Verband oder arbeiten die mit C&P? Wir treffen häufig auf denselben Gegner in der ersten Runde… 😛

Item, wir wünschen euch eine gute unihockeyfreie Zeit und freuen uns schon jetzt auf das Cupspiel sowie das Jubiläumsfest am 25. Juli in Bowil! 😀

Kadernews werden laufend bekannt gegeben.

UHC Bowil – UHT Arni 9:1 (2:0 / 3:1 / 4:0)
Tore: 14. D. Christen (Sterchi) 1:0 / 18. Jutzi (Liechti) 2:0 / 23. Schneeberger (Voramwald) 3:0 / 28. UHT Arni 3:1 / 31. Flückiger (Anderhalden) 4:1 / 38. Schneeberger (Flückiger) 5:1 / 48. S. Christen (Flückiger) 6:1 / 52. D. Christen (Sterchi) 7:1 / 60. D. Fankhauser (Liechti) 8:1 / 60. Voramwald Schläppergott 9:1

Strafen: UHT Arni 4 x 2 Strafminuten (2 x Rechenfehler, 1 x Hands und 1 x unbekannt // UHC Bowil 1 x 2 Strafminuten (D. Fankhauser aka der Hacker)

Bemerkungen: Hofers Reto war Capitano in seinem Abschlussspiel

UHC Bowil: Burkhalter, Jutzi, Anderhalden, Flückiger, Voramwald, Rothenbühler, Schneeberger, Sterchi, Dällenbach, Häni, S. Fankhauser, Liechti, D. Christen, D. Fankhauser, S. Christen, Hofer, Schweizer

Abwesend: S. Muster (Langzeit verletzt), L. Muster (Saisonende), Leuenberger (Noussen), Gerber (RS)

13. Meisterschaftsrunde 2019 / 2020

13. Meisterschaftsrunde, 1. März 2020, Preisegg, Hasle

ACHTUNG: DIESER MATCHBERICHT KANN IRONISCHE ODER LEICHT PROVOKATIVE / NICHTALLZUERNSTZUNEHMENDE PASSAGEN ENTHALTEN.

Endlich gewinnen wir wieder einmal ein Spiel deutlich. An der zweitletzten Runde der Saison gewinnen wir mit 7:2. Die Halle in Hasle war oft ein mühseliges Pflaster für den UHC Bowil und im letzten Jahr schrammten wir dort knapp am Abstieg vorbei, welchen wir nicht aus eigener Kraft verhindern konnten. Mit einer optimal verlaufenden Abschlussrunde können wir in dieser Saison noch auf den zweiten Platz vorstossen.

UHC Bowil – Black Creek Schwarzenbach II 7:2 (2:2 / 3:0 / 2:0)
Trotz den Vorgaben des Kantons erschienen zahlreiche Zuschauer in Hasle und einige Supporter der Bowiler Fanszene konnten nicht mehr in die Halle, weil bereits 999 Leute anwesend waren. Von Beginn an hatten wir einen barcelonamässigen Ballbesitzanteil. In den ersten Minuten konnten wir aber noch keine zwingenden Chancen herausspielen. Black Creek kam nur mit Kontern zum Angriff, welche sie oft nach Querpässen zum Abschluss brachten. Nach einem Abschluss von Hofer gelang der Ball nach einem Durcheinander vor den Stock von D. Christen, welcher ihn nur noch wenige Zentimeter über die Linie drücken musste. Da waren wir einmal körperlich präsent im gegnerischen Slot und konnten uns durchsetzen. Den Ballbesitz konnten wir weiterhin hochhalten, aber mussten drei Minuten später einen Gegentreffer hinnehmen. Nach einem gut gespielten Konter inklusive Querpass vor dem Torschuss glich Black Creek aus. Bis dahin hatte Schweizer Gleisu noch nicht viel zu tun. Er verbrauchte wohl beim Namen eintragen auf die Teilnehmerliste mehr Energie. Wir machten danach weiter mächtig Dampf und konnten kurz nach dem Ausgleich wieder in Führung gehen. D. Fankhauser schob ein nach Vorarbeit von Liechti. Das vermeintliche 3:1 durch S. Fankhauser wurde nicht gegeben, weil die Schiedsrichter wenige Hundertstelsekunden vor dem Tor das Spiel unterbrachen, da die Bande hinter dem Tor umfiel. Wie aus dem nichts kamen die Schwarzenbacher mit einem Hail Mary Pass und glücklichem Abschluss zum Ausgleich. Der Ball wurstelte sich über das Spielfeld und der Torschütze hat beim Abschluss viel Glück oder eventuell war es auch Können. 😉 In der Pause konnten wir nicht viel umstellen, ausser die Bidons, damit nicht die Spieler länger als ein Drittel die Bidons teilen und dem Virus helfen beim Ausbreiten. Spaaaaasss! wir hatten ganz vorbildlich alle ein eigenes Bidon dabei. 😉 Der HC verlangte von allen Linien mehr Druck auf das gegnerische Tor und die Abschlüsse überzeugter zu nehmen, wie in der vergangenen Woche im Training geübt. Im Training mussten sich die Verteidiger mehr in die Offensive einschalten, um so Druck auf das Tor zu erzeugen. Zudem sollten wir dem Gegner keinen Platz mehr beim Auslösen lassen.

Die Umsetzungen klappten immerhin mit dem Forechecking gut, ansonsten war es ein Grottengehack in den ersten zehn Minuten. Wir hatten oft lange Ballbesitzphasen aber keine zwingenden Chancen. Zudem produzierten wir, aber auch die Schwarzenbacher, in der Mittelzone extrem viele unnötige und dumme Ballverluste. Die ersten Pfiffe der zahlreichen virustrotzenden Zuschauer weckte die Bowiler nach der Drittelhälfte wieder. Der vermeintliche Führungstreffer durch die 1. Linie wurde nicht gegeben wegen einem hohen Stock. Es ist nicht ganz klar, wer diesen hohen Stock machte, aber eins ist klar, D. Christens  Stock wurde übelst bearbeitet mit einem Woodyholzerschlag. 😛 Naja, immerhin zeigt die Szene die Entschlossenheit von uns gut auf. Tschoui, der Rekrut, war bei dieser Szene mitten im Brennpunkt und tankte dadurch viel Energie. Der Küchentiger schnappte sich in der 38. Minute den Ball. Er rushte wie der Blitz vors gegnerische Tor und traf nicht. Doch S. Fankhauser erwischte den Abpraller und konnte den freistehenden Rothenbühler bedienen. Das Engelshaar fackelte nicht lange und machte den Nüssli Tömu. Mit dem Slapshot erzielte er den Führungstreffer und wie sich später herausstellte den Gamewinner. Dieses Tor zeigte Wirkung und D. Fankhauser bediente genau eine Minute später Liechti, der die Führung eiskalt erhöhte. Jahn Flückiger erwischte wunderschön den Ball, wiederum nur wenige Zeigerumdrehungen später, schloss schön ab und beruhigte das Publikum vor der Pause mit dem 5:2. Innerhalb von 88 Sekunden wurden diese drei Tore erzielt. Der HC verlangte in der Pause, dass die letzten 20 Minuten gepowert wird wie nach dem 3:2. Die Vorgabe von drei weiteren Toren, konnten wir leider nicht umsetzen. 🙁

Im letzten Spielabschnitt blieben die Zweikämpfe sehr intensiv und fair. Wir kamen immer wieder zu guten Chancen, mussten aber auf die gefährlichen Konter aufpassen. Schwarzenbach hatte langsam immer mehr vom Spiel und nahm in der 53. Minute das Timeout. Zuvor musste Schweizer zwei, drei gefährliche Chancen vereiteln. Das Timeout von Schwarzenbach ging ein wenig in die Hosen. Denn nach dem Timeout waren nicht etwa sie am Drücker, sondern D. Fankhauser erhöhte die Führung. Er konnte einen Ball «abläse» und traf dank dem guten Screen von Leuenberger. 49 Sekunden später traf Schneeberger mit einem flachen Schuss zum Endstand. Der Laserquerpass kam von unserem Schönling.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung brachten wir diesen Sieg verdient ins Trockene. Wir hatte mehr Spielanteile und Chancen. Dank den drei Punkten haben wir den Ligaerhalt nun sicher und können, wie bereits erwähnt, am nächsten Sonntag vielleicht noch den zweiten Platz erreichen. In dem Sinne kommt alle nach Herzogenbuchsee am nächsten Sonntag! HEJA BOWIU! 😀

UHC Bowil – Black Creek Schwarzenbach II 7:2 (2:2 / 3:0 / 2:0)

Tore: 8. D. Christen (Hofer) 1:0 / 11. Black Creek 1:1 /12. D. Fankhauser (Liechti) 2:1 / 16. Black Creek 2:2 / 38. Rothenbühler (S. Fankhauser) 3:2 / 39. Liechti (D. Fankhauser) 4:2 / 40. Flückiger 5:2 / 54. D. Fankhauser 6:2 / 55. Schneeberger (Flückiger) 7:2

Strafen: Black Creek 1 x 2 Strafminuten // UHC Bowil keine Strafen

Bemerkungen: Timeout Black Creek 52. Minute

UHC Bowil: Schweizer, Jutzi, Anderhalden, Flückiger, Voramwald, Rothenbühler, Schneeberger, Gerber, Dällenbach, Häni, S. Fankhauser, Liechti, D. Christen, D. Fankhauser, Leuenberger, Hofer, Burkhalter

Abwesend: S. Muster (Langzeit verletzt), L. Muster (Saisonende), S. Christen (erholen vom Vorabend), Sterchi (abwesend)

12. Meisterschaftsrunde 2019 / 2020

12. Meisterschaftsrunde, 16. Februar 2020, Campus Perspektiven, Huttwil

ACHTUNG: DIESER MATCHBERICHT KANN IRONISCHE ODER LEICHT PROVOKATIVE / NICHTALLZUERNSTZUNEHMENDE PASSAGEN ENTHALTEN.
Leider mussten wir an der letzten Runde Unihockey Schüpfheim zum verdienten Gruppensieg verhelfen. Dank den Notizen vom Assistenzcoach wurde dieser Matchbericht im Nachgang erstellt. Danke Tschoui für die Datenerfassung! Allfällige Reklamationen bitte direkt an ihn schreiben. Wir brachten in diesem Spiel kein Tor zu Stande und erinnerten an einen kastrierten Kater, der versucht ein Junges zu zeugen – bemüht aber erfolglos.

UHC Bowil – Unihockey Schüpfheim 0:2 (0:0 / 0:0 / 0:2)
Apropos Katzen, die Entlebucher sind ja auch bekannt als Fasnachtfans. Dies sah man dem einen oder anderen Gegenspieler an und mit der angewendeten Fasnachtstaktik von ihnen hatten wir von Beginn an Mühe. Du fragst dich nun sicher was diese Fasnachtstaktik ist. Ich kläre dich liebend gerne auf: Die Fasnachtstaktik beinhaltet ein schnelles Konterspiel und in der eigenen Hälfte die Gegner mit guten Blocks sowie einer intensiven Schnapsfahne vom Tor fernzuhalten. Die Räume werden dabei vor dem Tor so eng gemacht, wie vor einer ganzen kleinen Bar in einer überfüllten Festhalle. Dies führte dazu, dass in den ersten zehn Minuten des Spiels nichts Weltbewegendes geschah. Natürlich musste sich dann wieder einmal die Verletzungshexe beim UHC Bowil melden. Ryser verlor aufgrund einer Fasnachtsfahne für wenige Hundertstelsekunden das Bewusstsein beim Laufen. Er knickte seinen Fuss in dieser Zeit kurz um und wurde zum Pausieren gezwungen. Ab dem zweiten Drittel konnte er glücklicherweise wieder mitmachen. Kurz vor Drittelende gab es eine symptomatische Szene zum bisherigen Spiel zu sehen. Jutzi, notabene unser Topscorer, übte sich im Eckfahnenzielschiessen. Das Spiel konnte eigentlich nur besser werden im zweiten Drittel. Wir konnten in der Pause verschnaufen und nahmen uns vor den Ball endlich über die gegnerische Torlinie zu drücken. Im zweiten Drittel ging es dann definitiv mehr zur Sache. Ungefähr nach fünf Minuten nahmen wir das Spieldiktat in die Hand und kamen zu diversen Chancen. Jahn Flückiger scheitert am Pfosten und Liechti sowie S. Fankhauser liessen innert kürzester Zeit zwei Grosschancen aus. Nach weiteren Chancen ging unsere Druckphase zu Ende und Schüpfheim kam nun zu gefährlichen Möglichkeiten. Wir wurden in die Defensive gedrängt und konnten uns nur schlecht aus der Umklammerung lösen. Kurz vor der Pause gelang es uns wieder in der Offensive Akzente zu setzen. Wiederum fanden wir den Meister im gegnerischen Golie, der wie Schweizer Fäbu sensationell spielte. Mit dem Fussballresultat von 0:0 ging es in die zweite Pause.

Nach einem Auslösungsversuch von uns zu Beginn des letzten Drittels, der eventuell mit einem leichten Stossen in den Rücken unterbunden wurde, schällte es ein erstes Mal in unserer Kiste. Mit einem VAR im Breitensport hätte diese Situation sicher regelgerecht aufgeklärt werden können. Aber so müssen wir nun über diese Szene wütend sein und können nicht sanktgallern. Sanktgallern bedeutet gemäss Fussballduden aufgrund von einem VAR-Entscheid herumzumimilen. Kurz nach dem Gegentor geschah abseits des Spielgeschehens ein Rencontre zwischen dem Engelshaar und einem Gegenspieler. Da wäre wohl auch einer verfrüht unter die Dusche gegangen mit einem VAR. Welcher Spieler es gewesen wäre, lassen wir aber offen. 😉 Wir taten uns immer noch schwer mit dem Ausnutzen von Chancen und wurden in der 49. Minute erneut eiskalt erwischt. Es war zu diesem Zeitpunkt je ein Spieler auf der Strafbank und Schüpfheim konnte den zusätzlichen Platz ausnützen. Ein Pass in unser Slot wurde eiskalt verwertet. Das Spiel war immer noch sehr spannend und ausgeglichen. In den letzten Minuten mussten wir mehr riskieren und Gleisu hielt uns bei Kontern im Spiel. Das Timeout nahm HC Meff in der 57. Minute. Es blieb aber auch mit sechs Mann das gleiche Resultat. Wir hatten noch einige Abschlüsse, welche der Golie von Schüpfheim alle parierte.

Wir hatten definitiv Mühe mit der starken Defensive von Schüpfheim. Ein Tor für uns wäre im Minimum verdient gewesen. Meine Prognose ist, dass wir Schüpfheim im nächsten Jahr wiedersehen, ausser sie steigen auf. 😛 Das nächste Spiel ist am Sonntag, 1. März 2020, in Hasle gegen Schwarzenbach. Wir freuen uns auf eine grosse Unterstüzung.

UHC Bowil – Unihockey Schüpfheim 0:2 (0:0 / 0:0 / 0:2)
Tore: 43. Schüpfheim 0:1 / 49. Schüpfheim 0:2

Strafen: Schüpfheim 1 x 2 Strafminuten // UHC Bowil 1 x 2 Strafminuten gegen Leuenberger (Maschine sein)

Bemerkungen: Timeout UHC Bowil in 57. Minute.

UHC Bowil: Schweizer, Jutzi, Anderhalden, Flückiger, Voramwald, Rothenbühler, Schneeberger, Sterchi, Dällenbach, Häni, S. Fankhauser, Liechti, D. Christen, D. Fankhauser, Leuenberger, Ryser, Burkhalter

Abwesend: S. Muster (Langzeit verletzt), L. Muster ( Langzeit verletzt ), Hofer (Coronavirus), S. Christen (Noussen in Italien), Gerber (Landesverteidigung)