3. Meisterschaftsrunde 2020/2021

3. Meisterschaftsrunde, 11. Oktober 2020, Biglen
Gestern Sonntag zeigten die Bowiler eindrücklich, was für ein grosses Potential in ihnen steckt. Trotz einer schwachen Chancenauswertung konnte die zweite Mannschaft von Schwarzenbach 9:1 aus der Espace Arena gefegt werden.

UHC Bowil –Black Creek II 9:1 (2:1/ 3:0 / 4:0)
Vorab wichtig zu erwähnen ist, dass der Cheesmaker from the Homeriver am letzten Montag endlich sein Geburtstagbier gebracht hatte. Natürlich war der Herr mit genügend Getränken ausgestattet, da er allfällige Sprüche verhindern wollte, dass er zu wenig Gerstensaft dabeihatte. Der Woody war also montags vorbildlich ausgerüstet mit Getränken und so waren es auch alle Spieler gestern im mentalen Bereich. Von Beginn an wurde Schwarzenbach das Spieldiktat aufgedrückt und dies hielt eigentlich das ganze Spiel durch an. Euphorisch wie junge, wilde und losgelassene Partyboys an der Bar mit Blumenkette und Cardinal-Strohhut peitschen die Bowiler ein ums andere Mal nach vorne und drängten sich an den Gegnern vorbei. Man muss fast sagen, dass der erste Treffer in der vierten (!) Spielminute überfällig war. Schneeberger traf zur Führung nach Vorarbeit von P. Gerber. Alle drei Linien hätten bis zu diesem Zeitpunkt bereits ein Tor erzielen müssen. Schwarzenbachs auffälligste Aktion war bis zum 1:0 wohl das Fahnenschwingen vor Spielbeginn. Ging da eine Wette verloren oder ist das Standard? 😉 Affaire à suivre würde Klausi wohl schreiben. Item – wir schwangen lieber die Stöcke und mussten trotzdem den unnötigen Ausgleich hinnehmen. Die erste Linie, welche mit schönen Ballstafetten zu gefallen wusste, war leider in der Defensive in der sechsten Minute etwas schläfrig. Haben sie am Samstag den Eisdiggern zu gut zugeschaut? Ähnlich passiv wie die Kummerbuben verteidigten sie einen Konter, welcher den Schwarzenbachern den Ausgleich brachte. Bis dahin kamen die Gegner nur zu Halbchancen. Über das ganze Spiel wurde es meist nur gefährlich bei Kontern, wenn vorne zu viel gekünstelt und nicht der Abschluss gesucht wurde. Früher brachte so ein Gegentor die Bowiler oft aus dem Konzept. Doch diesmal war alles anders. Mit einer gewissen Lockerheit auf der Bank und viel Spielfreude erarbeiteten sich die Bowiler Chance um Chance. Einige Herren zeigten dabei ernsthafte Schwächen im Abschluss. Unter anderem der Chronist gönnte dem umfunktionierten Flügelflitzer Voramwald keinen Assistpunkt. In der 15. Minute spielte die 1. Linie die Gegner schwindlig und Flückiger traf zur Führung nach Vorarbeit von D. Fankhauser. Mit einer knappen Führung ging es in die Pause. Zur Pause war der HC zufrieden und wünschte sich eigentlich nur mehr Tore. 🙂

Im zweiten Drittel war die Chancenauswertung zu Beginn immer noch nicht sehr überzeugend und so dauert es bis zu einem Prachtsschuss von S. Christen, um das Score in die Höhe zu schrauben. Der Slapshot war ähnlich potent wie der Schnäuzer des Torschützen. An der ersten Runde im Movember werden wir hoffentlich noch einige weitere Schnäuzer bestaunen können. 😛 Mit einem schönen Büguschuss erhöhte P. Gerber aus spitzem Winkel zum 4:1 in der 30. Minute. Nur eine Minute später erhöhte D. Fankhauser zum 5:1. Nun war die grosse Frage, die sich jeder Zuschauer stellte, der den UHC Bowil kennt, ob die Herren diese Führung im letzten Drittel über die Zeit retten können! Denn oft schon verspielten wir solche Situationen oder es wurde noch einmal spannend.

Es schien jedoch so Spass zu machen nach vorne zu spielen, dass die Spieler auch im letzten Drittel ihren Plausch hatten. Wiederum D. Fankhauser, welcher nicht fürs häufige Schiessen bekannt ist, erhöhte in der 45. Minute das Score. Fünf Minuten später traf S. Fankhauser mit seinem ungefähr 28. Abschluss zum 7:1. Herrlich herausgespielt traf Jutzi Eide in der 54 Minute. Bützu Schneeberger fiel nicht nur durch seine Schrissfrisur auf, sondern auch durch seinen Doppelpack, welchen er in der 55. Minute schnürte. Die Chancen zum zehnten Tor wollte leider niemand mehr nützen. Bei einigen war es nicht gerade so augenfällig, dass sie nicht treffen wollten, wie bei einem Breakaway von Jutzi. 😛

Das Spiel war übrigens sehr fair und einzig die mangelhafte Chancenauswertung kann man den Bowilern vorwerfen. Mit dieser energiereichen Spielweise sind die Bowiler auf den zweiten Platz vorgestossen. 😀 Weiter geht es am 25. Oktober gegen Oberland 84. Die letzten beide Spiele gegen Oberland gingen jeweils im Cup verloren. Vielleicht laufen wir dieses Mal nicht wieder in so viele Konter gegen die wirbligen Oberländer. 😉

UHC Bowil –Black Creek II 9:1 (2:1/ 3:0 / 4:0)
4.Schneeberger (P. Gerber) 1:0
6. Black Creek II 1:1
15. Flückiger (D. Fankhauser) 2:1
25. S. Christen (Flückiger) 3:1
30. P. Gerber 4:1
31. D. Fankhauser (Flückiger) 5:1
45. D. Fankhauser (Flückiger) 6:1
50. S. Fankhauser (Sterchi) 7:1
54. Jutzi (Flückiger) 8:1
55. Schneeberger (D. Christen) 9:1

Strafen: UHC Bowil 1 x 2 Strafminuten von Schneeberger (zu geil Hingeregschelet) / Black Creek keine Strafen

UHC Bowil: Schweizer, S. Christen, J. Gerber, Flückiger, D. Fankhauser, Jutzi, Rothenbühler, Leuenberger, P. Gerber, Schneeberger, D. Christen, Häni, Muster, S. Fankhauser, Voramwald, Sterchi, Hermann

Abwesend: Anderhalden (Altersbeschwerden -> werden von Tag zu Tag älter), Liechti (Salatsossen schnousen)

2. Meisterschaftsrunde 2020/2021

2. Meisterschaftsrunde, 27. September 2020, Interlaken

Nach zwei Runden haben wir 2,5 Punkte im Schnitt, wie diese Zustande gekommen sind, erfährt ihr vom Gastautor Passgeber Nichtshooter.

UHC Bowil – UHT Uetigen 6:4 (5:1/ 1:0 / 0:3)

Vor dem sonntäglichen Meisterschaftsspiel war wegen den Abstimmungen und Freundinnenbesuch lange unklar, welche Spieler denn überhaupt dabei sein würden. Letztendlich standen HC Meff 14 Feldspieler, zwei Torhüter und mit Schweizer Gleisu ein Torhüter in Feldspielermontur zur Verfügung. Klar hingegen war, dass der UHC Bowil um 16:45 Uhr in Interlaken gegen das UHT Uetigen spielen würde. Wobei eigentlich war auch das nicht ganz klar, wenn es nach den Uetigern gegangen wäre. Aber die vorgeschlagene Spielvorverschiebung um 15 Minuten wurde von den Bowilern dankend abgelehnt.

In der Vergangenheit waren Spiele zwischen Bowil und Uetigen häufig von harten Zweikämpfen und Gehässigkeiten geprägt und weniger von schönen Passkombinationen und technischen Kabinettstückchen. Auf der Bowiler Spielerbank war man daher ziemlich überrascht, dass Uetigen extrem passiv in die Partie startete und dem Gegner viel Ballbesitz und auch Platz liess. Die Bowiler genossen diese Freiheiten sichtlich und spielten sich im ersten Drittel in einen regelrechten Torrausch. Bereits nach wenigen Minuten eröffnete Leuenberger das Skore mit einem seiner gefürchteten Weitschüsse. Nur kurze Zeit später bediente Christens Sämu den völlig freistehenden Fankhauser. Zum grossen Erstaunen von Tribünengast Anderhalden schoss dieser doch tatsächlich einmal auf das Tor und traf sogar noch. In der Folge wollte auch Jutzi seinem extra aus Sardinien angereisten Tribünengast seine Fertigkeiten mit Stock und Ball präsentieren und erhöhte aus dem Slot heraus auf 3:0. Das zwischenzeitliche 3:1 der Uetiger kann als kleiner Betriebsunfall abgetan werden. Zum einzigen Mal an diesem Sonntag waren sie mit ihrem Lieblingsspielzug, dem Pass von hinter dem Tor in den Slot, erfolgreich. Die Bowiler zauberten als Antwort darauf eines der schönsten Tore der jüngeren Vergangenheit auf den Oberländer Hallenboden. Die Gebrüder Gerber führten ein lehrbuchmässiges Auslösen unter Druck aus der eigenen Ecke vor. Nach ein paar schnellen Direktpässen und einem wunderschönen Doppelpass zwischen Dave Christen und Schneeberger vollendete Letzterer diesen lehrbuchmässig vorgetragenen Angriff zum 4:1. Den Schlusspunkt unter das erste Drittel setzte Dave Christen mittels Penalty. Aus seinem breiten Penaltyrepertoire entschied er sich überraschenderweise für die allseits bekannte Christenkurve. Dem Uetiger Torhüter war diese glücklicherweise ein bisschen weniger bekannt als jeweils den Bowiler Torhütern im Training und so stand es zur ersten Pause völlig verdient 5:1.

Im zweiten Drittel sorgten die Bowiler dann dafür, dass auf dem Matchblatt auch der Abschnitt für die Strafen gut gefüllt wurde. Das Spiel wurde aber eigentlich nicht unfairer oder gehässiger als im ersten Drittel (was man vielleicht hätte erwarten können 😉). Vielmehr passten die Schiedsrichter ihre Linie zeitweise ein wenig flexibel an die jeweilige Spielsituation an und fällten einige durchaus interessante Entscheide. Glücklicherweise war das Powerplay der Uetiger ziemlich harmlos. Nämlich in etwa so harmlos, wie das letztjährige Powerplay der Bowiler. Und falls dann doch einmal ein Schuss den Weg bis zum Bowiler Tor fand, wurde dieser von Hermann souverän pariert. Neben den vielen Strafen gab es im zweiten Drittel übrigens auch noch zwei Tore, nämlich je eines. Uetigen konnte nach einem Konter zwischenzeitlich auf 5:2 verkürzen, ehe Patrick Gerber mit einem Schuss aus dem Slot für die 6:2 Pausenführung sorgte.

In der zweiten Pause rüstete man sich in der Bowiler Garderobe auf einen heftigen Ansturm der Uetiger. Doch Uetigen blieb seiner überraschenden Spielweise weiterhin treu und verzichtete vorerst einmal auf den befürchteten Sturmlauf. Leider verzichteten gleichzeitig auch die Bowiler darauf, die vom Headcoach geforderte Entscheidung mit weiteren Toren herbeizuführen. Immerhin stand die Defensive über weite Strecken souverän, so dass das dritte Uetiger Tor kaum für grosse Unruhe sorgte. Gut fünf Minuten vor Schluss fiel dann der vierte Uetiger Treffer und kurz darauf musste auch noch ein Bowiler auf der Strafbank Platz nehmen. Der regelmässige Matchberichtleser sieht an dieser Stelle das Unheil natürlich bereits kommen… Uetigen erzielte im Powerplay den fünften Treffer und vereitelt den sicher geglaubten Bowiler Sieg mit einem Tor in letzter Sekunde. Aber nicht so dieses Mal! Nach einem weiteren souveränen Boxplay und einer Runde Ballhalten mit Dave Christen war die Partie zu Ende und der Sieg im Trockenen.

Dank eines furiosen Startdrittels und zwei soliden und abgeklärten Folgedritteln gewinnen die Bowiler gegen ein überraschend harmloses UHT Uetigen verdient mit 6:4 und stehen somit in der Tabelle mit einem Punktekoeffizienten von 2,5 auf dem dritten Platz, je 0.5 Punktekoeffizienten hinter den beiden Leadern aus Thun und Interlaken (oder wie man dem auch immer sagt). Wenn man aus Bowiler Sicht das Haar in der Suppe suchen möchte, würde man eventuell beim Verpassen des frühzeitigen KO-Schlages zu Beginn des dritten Drittels fündig. Und vielleicht auch beim Fehlen des Sieges-Hopfentees in der Garderobe. Aus bislang noch ungeklärten Gründen weigert sich Schläppergott Voramwald weiterhin, sein geschuldetes Geburtstagsbier zu liefern… 😉 Weiter geht es für die Bowiler übrigen am 11. Oktober um 15:45 in Biglen gegen Black Creek Schwarzenbach.

UHC Bowil – UHT Uetigen 6:4 (5:1/ 1:1/ 0:2)

3. Leuenberger (P. Gerber) 1:0
7. D. Fankhauser (S. Christen) 2:0
10. Jutzi (D. Fankhauser) 3:0
12. UHT Uetigen 3:1
14. Schneeberger (D. Christen) 4:1
18. D. Christen 5:1
27. UHT Uetigen 5:2
37. P. Gerber (Jutzi) 6:2
51. UHT Uetigen 6:3
56. UHT Uetigen 6:4

Strafen: UHC Bowil 5 x 2 Strafminuten von Leuenberger, P. Gerber, Schneeberger, Jutzi und Häni (grösstenteils wegen Stockschlag) / UHT Uetigen 1 x 2 Strafminuten (wahrscheinlich auch Stockschlag)

UHC Bowil: Hermann, S. Christen, J. Gerber, Flückiger, D. Fankhauser, Jutzi, Rothenbühler, Leuenberger, P. Gerber, Schneeberger, D. Christen, Voramwald, Muster, Häni, Liechti, Schweizer, Burkhalter

Abwesend: S. Fankhauser (Arbeitstier), Anderhalden (Altersbeschwerden), Sterchi (Lagerkoller)

1. Meisterschaftsrunde 2020/2021

1. Meisterschaftsrunde, 12. September 2020, Visp
Die 1. Mannschaft holte am letzten Samstag den Startsieg nach Verlängerung in Visp. Das umkämpfte Spiel wurde erst in der Verlängerung nach einem Prachtsschuss von Bützu Schneeberger entschieden.

UHC Bowil – UHT Arni 5:4 n. V. (0:1/ 2:1/ 2:2 / 1:0)
Die Vorbereitung und der Cup liefen sehr unterschiedlich. Manchmal spielte man geiles Unihockey und manchmal war man sich froh waren nicht zu viele Zuschauer anwesend, die man für ihr Leiden entschädigen musste. Bei den schlechten Spielen ging schon fast die Freude verloren beim einen oder anderen.

Das Kader wurde übrigens verkleinert, um die Eiszeit der Spieler zu erhöhen. Demnach gab es keine Vertragsverlängerungen für Reto Hofer, Simon Dällenbach und Luca Muster. Mit dem neuen Sportchef Benjamin Splenä BA Anderhalden herrscht neu ein rauer Wind. Reto Hofer wurde zu den Steel Dart Schmeissern Emmental transferiert und arbeitet fleissig sowie leidenschaftlich am vorurteilhaften Bierbüchli, welches ihm ein bessers Gleichgewicht gibt zum Spielen. Simon Dällenbach konnte den Medizincheck nicht bestehen und zieht gleich vor lauter Scham aus dem Emmental nach Bern. An Luca Muster machte das Alter keinen Halt. Der zwar noch eher junge Spieler, im Vergleich zu einigen anderen alten Knackern, entschied sich zum Rücktritt aufgrund mehrerer Verletzungen in der letzten Saison und der Perspektivlosigkeit in dieser trümmligen Mannschaft. Hofer, Richi und Luca danke für euren Einsatz in der letzten Saison! 😊 Neu im Kader ist dafür Pädu Gerber, welcher vom UHT Eggiwil zu Bowil wechselt.

So genug um den heissen Brei gelabbert, denn jetzt gibt es erstmal ein Gejammer zum Spielplan. Wir müssen 3(!) mal in dieser Saison nach Visp reisen. Es wäre ja noch in Ordnung die SBB ein bisschen zu unterstützen während der anhaltenden Covid-Situation, aber anscheinend hat der UHC Bowil selbst drei Heimrunden eingegeben und darf nur eine austragen. Der Chronist erfuhr von seinen Quellen, dass es schon frustrierend sei, dass man immer nur Zwangsvergaben erhält, wenn man wirklich keine Halle zur Verfügung hat und in den anderen Jahren nur eine Heimrunde bekommt, wenn mehr Runden möglich wären. Jä nu, sei es so – die Visper sind ja auch arme Cheibe müssen sie immer durch den Lötschberg. 😉

Die Reisestrapazen waren den Bowilern eigentlich nicht gross anzusehen und trotzdem pennten sie bis in die 15. Minute. Klar waren Chancen und viele Spielanteile da, aber keine Überzeugung in den Abschlüssen. In der 15. Minute folgte im Powerplay die Höchststrafe. Die Gearnten zogen los nach einem schlechten Freistoss und erzielten einen Shorthander. Mit diesem unrühmlichen Resultat ging es in die Pause, welche anscheinend guttat.

Im zweiten Drittel zeigten sich die Bowiler viel aggressiver und lauffreudiger, was zu diversen Chancen führte. Die Belohnung folgte in der 24. Minute. Der nimmer müde Anderhalden traf aus spitzem Winkel. Arni hat bis dahin im zweiten Drittel nicht mehr viel zu melden und trauerte wohl den Chancen aus dem ersten Drittel nach. Doch wieder bewiesen wir etwas Mühe mit Kontern und so stand die neue Führung von Arni auf der Anzeigetafel. Lüku Anderhalen schien dies nicht zu gefallen oder er war von den unzähligen Damen auf der Tribüne angestachelt und glich wiederum aus sehr spitzem Winkel aus. Spitz schiessen kann er anscheinend. 😉

Trotz dem ausgeglichenen Spielstand stellt der HC auf zwei Linien um, was im letzten Abschnitt zur phasenweise verdienten 4:2 Führung führte. Nach dem 4:2 übten sich einige Akteure im Eckfahnenzielschiessen und das 5:2, welches überfällig war, kam nicht. Doch den Sack zu zu machen wäre zu einfach gewesen und so liess man Arni noch einmal kommen. Arni liess sich die Chancen nicht entgehen und schloss zwei Mal aus den Halbpositionen ab und glich aus.

Der Weg in die Verlängerung war nun augenscheinlich und auf dem Feld wurde es ruppiger, was die Schiris leider nicht so in den Griff bekamen. Dank einer Schwalbe eines Arni Spielers, der es mit Lionmountain aufnahm, konnten wir in Überzahl in die Verlängerung starten. Dort korrigierten die Powerplayspieler den Shorthander. Knapp dreissig Sekunden lang liessen sie den Ball souverän laufen bis Bützu die Kugel in die Maschen droschte.

Irgendwann im Spiel gab es noch ein Gehässel von unserem Capitano, der gemäss Augenzeugen sehr weinerlich einen Fehlentscheid der Schiris bemimimilte und den Ball davon schoss. Dieses Verhalten führt zu einer schönen Spende in das Mannschaftskässeli. 😀

Mit zwei Punkten, einigen Regishakes und mehr oder weniger viel Freude reisten wir danach zurück ins schöne Emmental. Weiter geht es am 27. September gegen Uetigen in Interlaken.

UHC Bowil – UHT Arni 5:4 n. V. (0:1/ 2:1/ 2:2 / 1:0)

15. Arni 0:1
24. Anderhalden (S. Fankhauser) 1:1
29. Arni 1:2
38. Anderhalden (Flückiger) 2:2
48. Jutzi (Rothenbühler) 3:2
51. Schneeberger (Flückiger) 4:2
52. Arni 4:3
55. Arni 4:4
61. Schneeberger (Flückiger)

Strafen: UHC Bowil 2 x 2 Strafminuten von S. Christen (Einhänken) und Flückiger (Möffelen wie ein Pajaz) / UHT Arni 3 x 2 Strafminuten (vom Stockschlag bis zur Schwalbe)

UHC Bowil: Schweizer, S. Christen, S. Fankhauser, Flückiger, Anderhalden, Jutzi, J. Gerber, Häni, D. Fankhauser, Schneeberger, Liechti, Rothenbühler, Leuenberger, P. Gerber, Sterchi, D. Christen, Aeschlimann

Abwesend: Voramwald, Muster