Sep 28

1. Meisterschaftsrunde 2018/2018 – White Wings Schüpfen-Busswil

1.Meisterschaftsrunde, 22. September 2018, Raiffeisen Unihockey Arena, Schönbühl

Im ersten Meisterschaftsspiel der neuen Saison traf der UHC Bowil auf die White Wings Schüpfen-Busswil. Gegen die Busswiler bestritten wir im Rahmen des Trainingsweekends an den Seeland Games ein Testspiel. Damals gewann man deutlich. Es galt deshalb nicht zurückzulehnen, denn der Gegner wird aus diesem Spiel gelernt haben.

 

UHC Bowil – White Wings Schüpfen-Busswil 5:6 (0:2 / 2:3 / 3:1 )

Die neue Saison begann im altbekannten Hornets Dome zu Schönbühl. Abgesehen von der heissen Garderobe, in der die Bowiler einquartiert wurden, war aus Bowiler Sicht noch nichts wirklich heiss, vor allem nicht heiss aufs Gewinnen, vor allem wenn man das Resultat nach dem ersten Drittel anschaut. Aber von vorne.

Im ersten Match der Saison musste auf einige Spieler verzichtet werden, die entweder ferienhalber abwesend waren oder wie Ryser als Headcoach fungierten. So kam es, dass mit drei Sturm- und zwei Backpaaren gespielt werden musste, dies ist weiter nicht schlimm, können wir doch in jeder Situation spielen, könnte man meinen. So begann die neue Saison etwas holprig, denn schon nach 5 Minuten konnten die Weissen Flügeli das 0:1 erzielen. Auch der weitere Verlauf des ersten Drittels ist nicht besonders schön zu erzählen, zumindest aus Sicht der zahlreich angereisten Bowiler Fans. Denn nur 10 Minuten nach dem ersten Treffer der Busswiler erhöhten sie bereits zum 0:2. Dass diese Leistung nicht für den ersten Platz nach der ersten Runde reichen würde, war zu diesem Zeitpunkt jedem bewusst, also musste eine Steigerung her.

Coach Ryser mit Assistentin Leonie analysierte das erste Drittel gekonnt und machte Feuer unter dem Allerwertesten um eine Steigerung zu erzielen. Dieses Feuer war eher ein Flämmlein, denn bereits in der 22. Minute erhöhten die Busswiler auf 0:3. Ein Lichtblick war da Dave Schützes 1:3 in der 24. Minute. Der weitere Spielverlauf war eher ernüchternd, eher zum davonlaufen. Denn es hagelte weiter Goals auf die Bowiler ein, so in der 22. und in der 27. Minute, so dass schnell einmal 1:5 stand. Leuenberger konnte in der 38. Minute noch ein schönes Tor inedängele, so dass nach dem zweiten Drittel immerhin 2:5 stand, aber von einem guten Spiel war Bowil noch weit entfernt.

Um den Busswilern die weissen Flügel zu stutzen, stellte HC Ryser nach der zweiten Pause auf zwei Linien um. Dies stellte sich als intelligenter Schachzug heraus, denn schon nach 26 Sekunden Spielzeit konnte Christen Sämi auf Pass von Christen Dave den Ball hinter dem Flügeltorwart versorgen. David der Schütze Christen war es denn auch, der nur 84 Sekunden später auf Pass von Leuenberger den Anschlusstreffer zum 4:5 erzielen konnte. Die Umstellung hatte Wirkung gezeigt. Die Bowiler, getrieben von den zwei Christen-Christen-Leuenberger-Toren, spielten jetzt besser und drängten auf den Ausgleich. Dieser kam auch, zwar etwas unkonventionell, aber er kam: Denn es war Häni, der sein erstes Spiel seit Studiumsende für Bowil bestritt, in der 58. Minute eine 2-Minuten-Strafe kassierte. Christen S. und Rothenbühler Krusty beeindruckte diese aber nicht und erzielten eine Minute nach Strafbeginn einen Shorthander zum Ausgleich. Die Spannung kam an ihren Höhepunkt. Die Busswiler vermiesten die Verlängerung jedoch als sie 15 Sekunden vor Schluss das 5:6 erzielten.

 

Die Leistung der Bowiler ist unbestritten noch nicht meisterschaftstauglich und an dem Ort, wie man sie gerne hätte. Es schlichen sich viele kleine Fehler ein, die die Flügelis eiskalt ausgenützt haben, vorzuwerfen ist es ihnen ja nicht.. Alles in allem war es ein Spiel, auf dem man aufbauen kann und für die Abwesenheit von vielen Spielern gar nicht mal so übel. Für die weitere Meisterschaft ist eine Steigerung angesagt, damit schon bald der erste Sieg die Bowiler wieder lachen lässt.

 

Weiter geht’s bereits am 7. Oktober um 10 Uhr gegen die altbekannten Hornets in Schüpfheim. See you there!

 

#21

 

UHC Bowil – White Wings Schüpfen-Busswil 5:6 (0:2 / 2:3 / 3:1 )

 

Tore: 5.04 0:1 White Wings / 14.10 0:2 White Wings / 22.10 0:3 White Wings / 24.58 Christen 1:3 / 27.40 1:4 White Wings / 35.30 1:5 White Wings / 38.35 2:5 Leuenberger / 40.26 3:5 Christen S. (Christen D.) / 41.50 4:5 Christen D. (Leuenberger) / 5:5 59.18 Christen S. (Rothenbühler) / 59:45 5:6 White Wings

 

Zuschauer:12

 

Strafen: UHC Bowil 1 x 2 Strafminuten: Häni (blöd tue)

 

UHC Bowil: Wüthrich, Muster, Jutzi, L. Anderhalden, , Aeschlimann, S. Christen, D. „Schütze“ Christen, Häni, Hofer, Lädrach, Rothenbühler, Voramwald, , Sterchi, Leuenberger, Baumgartner, Burkhalter

 

Abwesend: Fankhauser (verletzt), Liechti, Schweizer (Nachwuchs), Flückiger (Ferien-Chill), Gerber (Bügel),  M. Ryser (Headcoach), weitere

Aug 28

Racletteabend 2018

Jun 29

64-Finale Schweizer Cup, 24. Juni 2018, BOE, Zollbrück

Das UHT Eggiwil ist die Endstation für den UHC Bowil im Cup. Eggiwil zeigte dem beherzt kämpfenden UHC Bowil seine Grenzen auf. Beide Mannschaften sündigten vor vielen Zuschauern im Abschluss.

UHC Bowil – UHT Eggiwil 2:8 (1:3 / 1:2 / 0:3)
Die Bowiler erhielten von HC BA den Auftrag mutig, druckvoll und trotzdem defensiv zu spielen. Es war nicht so einfach an so viele Sachen gleichzeitig zu denken. Nach dem souveränen Einlauf mit den herzigsten Einlaufkids der Welt startet die Partie, auf die sich viele der Spieler schon lange gefreut hatten. Zu Beginn des Spiels war bei beiden Mannschaften eine gewisse Nervosität zu spüren. Bei Eggi dürfte die Nervosität an dem grossen Zuschaueraufmarsch gelegen haben. Das sind sie sich nicht gewohnt. Bei den Bowilern kam die Nervosität vom nervös sein. Eggi hatte bereits früh viel Ballbesitz und kam zu den ersten Chancen. In der 4. Minute erzielte Steffen für die Gäste den Führungstreffer. Danach waren auch die Bowiler definitiv wach und versuchten ins Spiel zu kommen. Doch sie schwächten sich nach den ersten Chancen schnell. Schneeberger musste für zwei Minuten raus nach einem Stockhalten und kurze Zeit später musste auch noch der Schütze raus, weil er etwas Mühe mit dem Gleichgewicht hatte. Das Boxplay der Bowiler war aber stark, Schweizer im Tor schon auf Betriebstemperatur am Hexen und das Powerplay von Eggi einfach schlecht. Somit konnten diese heisse Phase unbeschadet überstanden werden. Das Heimteam wurde gleichwohl immer wieder stark in die eigene Hälfte gedrängt und musste nach 17 Minuten den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Schöni traf aus der Distanz. Schweizer hatte leider keine Sicht auf den Schützen. Schöni traf nicht schlecht nach einer Magenverstimmung, welche er sich am Vorabend einzog und wegen selbiger er beim Einlaufen noch so seine Kämpfe hatte. Die Bowiler hatten zu diesem Zeitpunkt auch schon einige gefährliche Chancen, scheiterten aber am gegnerischen Torhüter oder an der Torumrandung. In der 18. Minute konnte endlich auch auf Seiten der Bowiler gejubelt werden. Liechti verwertet eine Vorlage von Eide Jutzi im gegnerischen Slot. Erwähnenswert ist es, dass ein Gegenspieler, welcher unter Sirupeinfluss am Freitagabend sagte, dass jedes Gegentor für Eggi eine Schande sei, auf dem Feld stand. 😉 Kurz vor der Pause packte Voramwald einen unmotivierten Stockschlag (Erklärung vom Referee) aus und musste in die Kühlbox. Eggiwil nutzte dies eine Sekunde vor der Pause aus. Schweizer parierte einen Abschluss mirakulös, doch dann liessen ihn seine Vorderleute beim Abpraller im Stich. Sehr schade musste man mit einem solchen Rückstand in die Pause. Der HC war nicht zufrieden mit dem Bänggueinsatz seiner Spieler und verlangte, dass mehr der Körper eingesetzt wird. Er nahm kleine Umstellungen vor in den Linien. Viele Optionen hatte er jedoch nicht mit nur 17 Spielern. Eggi konnte da ein bisschen mehr Wechseln, die waren sogar zu viele für eine Jassrunde mit fünf Ergänzungspielern.
Die Bowiler starten schlecht ins Drittel und mussten kurz nach dem Beginn einen Gegentreffer hinnehmen. Ein gegnerischer Freistoss wurde zu schnell für die Bowiler ausgeführt. Kurz darauf musste der erste Eggiwiler auf die Strafbank. Ralle Walther, der Routinier, stieg unroutiniert ein und gab den Bowiler die Chance zum ersten Powerplay. Während die Strafe angezeigt wurde, musste Flückiger noch einen schönen Sprint hinlegen, um ein Eigentor zu verhindern. 😀 Das Powerplay war nicht schlecht doch Zählbares schaute nicht raus. Eggi übernahm anschliessend das Spieldiktat und scheiterte immer wieder an Schweizer, der eine tolle Partie zeigte. Die Bowiler kamen immer wieder zu Konterchancen, jedoch war die Kaltblütigkeit aus der ersten Cuprunde verloren gegangen. In der 37. Minute traf der Schönling nach einem Freistoss. Ohne CR7-Hosenraufschreissen versenkte er den Ball eiskalt und brachte Hoffnung zurück auf die Bank der Bowiler. Doch die Bowiler schwächten sich gleich wieder selbst. Tschoui Gerber jasste ungebremst in einen Gegner und konnte auf der Strafbank Platz nehmen. Wiederum kurz vor der Pause erzielten die Eggiwiler im Powerplay einen Treffer. M. Fankhauser wurde durch die Box bedient und traf ausnahmsweise souverän. HC BA war noch nicht zufrieden, wie seine Spieler in die Zweikämpfe gingen, und forderte nun von jedem vollen Einsatz und den Glauben daran das Spiel zu gewinnen. Die Kräftereserven wurden neu geladen und mit viel Motivation ging man aus der Garderobe.
Allerding erzielte Eggi wieder einen Treffer zu einem ungünstigen Moment. Kirchhofer erhöhte in der 42. Minute auf Vorarbeit von Schlüchter, der letztjährige Topscorer der Eggiwiler. Ansonsten fiel Lukas S. kaum auf. Vielleicht noch bei einem Lobversuch gegen Schweizer, doch der liess sich nicht so leicht ausspielen wie im letzten Jahr der NLA-Goalie von Thun. Das Aufgebot für Arosa ist bei Schlüchter noch nicht sicher, denn so reicht es nicht. Die Bowiler waren langsam am Ender der Kräfte und Eggi konnte dank der grossen Ersatzbank munter weiter Druck ausüben. Sie fanden wieder und wieder ihren Meister in Schweizer und scheiterten teilweise kläglich. „Tja, mein Lieber, das sieht aus wie Eckfahnenzielschießen.“ „Ich will ja nicht übertreiben, aber der ging kilometerweit am Tor vorbei.“ Diese FIFA-Kommentatorensprüche beschreiben die Abschlüsse der Eggiwiler sehr gut. Nur waren die Bowiler nicht viel besser und nach einer guten Chance durch S. Fankhauser musste Christ auf die Strafbank. Er verlor den Ball und fuchtelte mit dem Stock herum gegen D. Christen. Nun wäre der richtige Zeitpunkt für einen Treffer gewesen doch wieder war es Eggi das traf. Hofer entwischte in Unterzahlt und versenkte eiskalt. Etwas später vergab dieser Hofer die Chance des Spiels. Aus ca. 21,42 Zentimetern schoss er den Ball übers Tor. Geht das überhaupt? 😉 Den Schlusspunkt setzte Braun in der 57. Minute mit einem schönen Treffer zum 2:8 Schlussstand.
Es hätte auf beiden Seiten durchaus mehr Tore geben müssen. Beide Mannschaften sündigten im Abschluss. Eggi erzielte jeweils die Tore im richtigen Moment und liess die Hoffnung der Bowiler auf eine Wende immer im Keim ersticken. Vor und nach der Pause nutzten sie die Unkonzentriertheiten der Bowiler eiskalt aus. Das Boxplay von Bowil war gut. Es war einfach schade musste dieses so viel eingesetzt werden. Einige Strafen waren sehr sehr sehr sehr sehr dumm. Das Spiel war fair und nicht gerade körperbetont. Dies lag schon daran, dass man sich gut kannte und halt nicht mit der letzten Konsequenz in die Zweikämpf ging. Vielleicht hätte etwas mehr Aggressivität geholfen die Eggiwiler zu ärgern und aus dem Konzept zu bringen. Es wäre aber auch doof gewesen, einen Gegner hart anzugehen mit dem du am nächsten Wochenende wieder friedlich eins Schläpperen gehst.

Herzlichen Dank allen Helfern, den Schiris, den Einlaufkids, den doofen siegreichen Gegnern und den Zuschauern für den tollen Match! Nun startet das unbeliebte Sommertraining für die Bowiler und schon bald die neue Saison. 😀

UHC Bowil – UHT Eggiwil 2:8 (1:3 / 1:2 / 0:3)
Tore: 4. Steffen (Wiedmer) 0:1 / 17. Schöni (N. Steiner) 0:2 / 18. Liechti (Jutzi) 1:2 / 20. N. Steiner (Lehmann) 1:3 / 22. Wiedmer (P. Gerber) 1:4 / 37. Flückiger (Voramwald) 2:4 / 40. M. Fankhauser (Pauli) 2:5 / 42. Kirchhofer (Schlüchter) 2:6 / 44. Hofer (Käser) 2:7 / 58. Braun (Bigler) 2:8

Strafen: UHT Eggiwil 3 x 2 Strafminuten gegen Walther (unroutiniertes Einsteigen), Gerber (Bängguchlemmen) und Christ (rumfuchteln mit dem Bänggu) // UHC Bowil 5 x 2 Strafminuten gegen Schneeberger (Stöcklä) Christen (am Boden umerolle), Voramwald (unmotivierter Stockschlag), J. Gerber (in den Rücken jassen) und eine Strafe, welche nicht notiert wurde, welcher Laueri es war.

Bestplayer: Kirchhofer (Eggiwil) und Gleisu „die Wand“ Schweizer (Bowil)
Schönheitspreis: Flückiger (UHC Bowil)
Siegerderherzenpreis: UHC Bowil

UHC Bowil: Schweizer, Voramwald, J. Gerber, Jutzi, Ryser, Liechti, S. Christen, Aeschlimann, Rothenbühler, D. „Schütze“ Christen, S. Fankhauser, Muster, Hofer, Flückiger, Sterchi, Schneeberger, Lädrach, Baumgartner, Wüthrich

Abwesend: Anderhalden (Chillen am Meer), Steiner (Niemerweiss), Leuenberger (Noussen)

UHT Eggiwil: Röthlisberger (G), Antener, Rekr Bigler, Braun, Christ, M. Fankhauser, P. Gerber, M. Hofer, Kirchhofer, Lanz, Lehmann, Pauli, Poschung, Schär, Schlüchter , Schöni, Steffen, N. Steiner, Walther, Wiedmer, Rekr Zysset, J. Hofer (G)

Abwesend: Jaun (in Mallorca vergessen), D. Gerber (Grümpelturniere sind nicht für alle), Wittwer (Rekruten quälen), L. Steiner (Rekruten quälen)

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