7. Meisterschaftsrunde 2019 / 2020

7. Meisterschaftsrunde, 25. November 2019, Sporthalle Moosmättili Schüpfheim, Schüpfheim

ACHTUNG: DIESER MATCHBERICHT KANN IRONISCHE ODER LEICHT PROVOKATIVE / NICHTALLZUERNSTZUNEHMENDE PASSAGEN ENTHALTEN.

Pleiten, Pech und Pannen ist ein passender Titel für den Matchbericht gegen Arni. Zwei dezimierte Teams schenkten sich nicht viel und ein dezimiertes Arni hat schlussendlich etwas mehr Hilfe von der Fortuna.

UHT Arni – UHC Bowil 5:4 (1:1 / 2:3 / 2:0)

Motivationsprobleme für den Matchbericht kamen nach dem Spiel noch dazu beim Chronisten. Diese Niederlage war sehr ärgerlich und unnötig.

Beide Mannschaften verfügten über sehr wenig Spieler. Trotzdem starteten beide Teams sehr kräftezehrend. Schnell ging die Partie hin und her. Die Bowiler gingen nach einem Freistoss durch Schneeberger in Führung. Die Führung währte nur bis zu einem Fehlpass eines Bowilers, welcher eine 1:0 Situation zum Resultat hatte und den Ausgleich bedeutete. Viel mehr gibt es nicht mehr zu berichten, ausser vielleicht kann man ausnahmsweise die Zebras rühmen, die hatten das ganze Spiel im Griff. In der Pause gab es einen leichten ZS aufgrund der Fehlpassquote die nah an den 100 Prozent nagte seitens UHC Bowil.

Die ersten fünf Minuten im zweiten Drittel erinnerten an ein Bombardement. Angriff um Angriff kamen auf die gearnten Arner und daraus resultierte der Führungstreffer durch Domi F. Er versenkte den Ball eiskalt Volley. Kurz darauf versuchten sich die Bowiler wieder im einander in die Scheisse reiten und es stand wie aus dem Nichts zwei zu zwei. Doch der Ausgleich stoppt die Bowiler Offensive nicht und mit einem Doppelschlag zogen sie auf 4:2 davon. Zuerst versenkte Jouy auf Zuspiel vom starken D. Fankhauser und anschliessend bügelte Jutzi, wie er es auf dem Schafschürli gelernt hat, ein. Nun agierten die Bowiler überzeugt und kamen immer wieder zu Topchancen. Nach dem zweiten Aluminiumtreffer innert wenigen Minuten gab es im Konter einen Penalty für Arni. Dieser Penalty wurde eiskalt versenkt und mit einer knappen Führung ging es in die Pause. Schade verpassten die Bowiler den definitiven K.O.-Schlag für Arni. HC Meff war noch immer nicht ganz zufrieden, da individuell einige noch nicht auf der Höhe ihrer Möglichkeiten waren. Obwohl es ein überzeugendes Drittel war, hatten einige Bowiler nicht die nötige Betriebstemperatur erreicht, sie wurde leider auch nicht mehr später erreicht.

Im letzten Drittel wurde die Konzentration der Bowiler immer schlechter. Einige wirkten so verwirrt, die wussten nicht mehr wie sie heissen. Logischerweise war es sehr intensive, da wir nicht viele Spieler waren und das Spiel schnell war. Trotzdem blieb das Spiel offen. Arni macht natürlich immer mehr Druck und kam kurz vor dem Ende zum Ausgleich. Die ersten drei Gegentreffer entstanden aus sehr unglücklichen und dummen Situationen, doch der Ausgleich zum 4:4 war «leid». Ein Pass über die Bande eines Verteidigers des UHC Bowils prallte retour, weil die Bande nicht gut geschlossen war und kam zu einem Arner. Dieser liess sich nicht lange bitten und netzte ein zum Ausgleich. Tja, so kann es gehen… Nach dem Ausgleich waren die Bowiler wieder am Drücker und kamen zu formidablen Chancen. Der Höhepunkt war ungefähr 90 Sekunden vor Schluss, als zwei Bowiler auf das Tor von Arni loszogen. Der Ballführende und Jutzi Ädu liefen also in eine 2-gegen-0-Situation. Leider wählte der Ballführende den Abschluss, leider verfehlte er und Jutzi war sichtlich anzusehen, wie enttäuscht er war. Jutzi hat psychologische Unterstützung erhalten, um die 2-0-Situationen aufzuarbeiten und wieder mit einem guten Gefühl in die Halle zu kommen. Arni nahm danach das Time-out. Dieses wirkte bzw. brachte weiteres Pech für die Bowiler. Unglücklich fiel ein Abpraller kurz vor Schluss auf den Stock eines Arners, welcher den Siegtreffer schoss.

Immerhin ein Punkt wäre sicher verdient gewesen. Natürlich hatte Arni auch diverse Chancen und wir waren nicht das ganze Spiel besser, aber solche Niederlagen schmerzen. Weiter geht es am 1. Dezember gegen die Unihockey Tigers. Personell gibt es noch zu erwähnen, dass Stefan Lädrach den Rücktritt gegeben hat. Zudem fällt Jahn Flückiger länger aus wegen einer Fraktur. Während des Spiels verletzten sich zudem S. Christen und Marcel der zurückzurückgetretene Ryser. Ryser sollte aber wieder mittun können am Sonntag. Somit reisen die Bowiler am nächsten Sonntag nach Biglen, um mit 13 Mann gegen die Tigers zu spielen. Die Tigers haben nach den zwei hohen Niederlagen wieder reagieren können und werden wohl alles geben, nach dem ersten hitzigen Saisonspiel und so. 😉 Komm vorbei und unterstütze unsere dezimierte Mannschaft!

UHT Arni – UHC Bowil 5:4 (1:1 / 2:3 / 2:0)

Tore: Schneeberger (D. Fankhauser) 0:1 / Arni 1:1 / D. Fankhauser (L. Anderhalden) 1:2 / Arni 2:2 / Gerber (D. Fankhauser) 2:3 / Jutzi 2:4 / Arni 3:4 / Arni 4:4 / Arni 4:5

Strafen: Arni 1 x 2 Strafminuten: // UHC Bowil 1 x 2 Strafminuten gegen Voramwald (unbekannt)

Bemerkungen: Timeout: Arni und Bowil. 59. Minute Schweizer raus. Weiss doch nüm wen…

UHC Bowil: Schweizer, Burkhalter, Dällenbach, Hofer, Leuenberger, Voramwald, Gerber, S. Fankhauser, D. Christen, Rothenbühler, D. Fankhauser, Schneeberger, Ryser, Jutzi, S. Christen, Anderhalden

Abwesend: S. Muster (Langzeit verletzt), L. Muster (eifert älterem Bruder nach), Brechbühl (geschont für Rückrunde), Liechti (Sportverbot nach OP), Häni (Familienfestli), Flückiger (unschöner Bruch)

6. Meisterschaftsrunde 2019 / 2020

6. Meisterschaftsrunde, 10. November 2019, RAIFFEISEN unihockeyARENA Urtenen Schönbühl, Urtenen Schönbühl

ACHTUNG: DIESER MATCHBERICHT KANN IRONISCHE ODER LEICHT PROVOKATIVE / NICHTALLZUERNSTZUNEHMENDE PASSAGEN ENTHALTEN.

Mit breiter Brust nach einer nur 4:5 Niederlage gegen Schüpfheim, andere verlieren durchaus deutlicher, reisten die Bowiler ins kalte und neblige Schönbühl. 😉 Nur fünfzehn Spieler des UHC Bowils, einer davon war Comebackryser, reisten für das Spiel gegen Schwarzenbach an. Nach einem harten und fairen Spiel fuhren wir einen 3er ein. 😀

Black Creek Schwarzenbach II – UHC Bowil 5:6 (3:3 / 2:1 / 0:2)
Wie im Teaser bereits erwähnt, haben wir ein wenig mit personellen Problemen zu kämpfen. Einige Spieler sind verletzt, andere arbeiten gerne oder geniessen halt noch die Herbstferien. Dadurch kam Marcel Ryser zum hervorragenden Comeback aus dem Teilruhestand. Nicht gerade hervorragend startete die zweite Linie in den Match. Nach zwei Einsätzen der zweiten Linie hatten sie schon eine minus zwei Bilanz. Den ersten Treffer erzielte Schwarzenbach nach einem Pass von hinter dem Tor in den Slot. Das zweite Tor geschah nach einem verschissenen Forechecking. Nach dem 2:0 erwachten aber spätestens auch die Schlafmützen der zweiten Linie. Die gleichen Herren spielten etwas später die Hintermannschaft von Schwarzenbach schwindlig mit Tikitaka-Unihockey vom Feinsten. Den Abschluss des perfekten Angriffs von der Auslösung bis zum Tor leitete der Schütze ein. Der Schütze spielte einen Pass von hinter dem Tor auf Lädrach, der auf der Spielfeldmitte wartete. Lädrach liess einen Gegenspieler mit einer Finte oder schlechter Ballkontrolle aussteigen und bediente Voramwald. Woody drosch den Ball anschliessend auf perfekter Höhe in die Maschen wie früher Thomas Nüssli zu seinen besten Zeiten. Die zweite Linie war somit auf Schadensbegrenzungstour nach dem schlechten Start. Die beiden anderen Linien wirkten etwas stillsicherer. Leider verhinderte diese Stilsicherheit nicht das 3:1 für Schwarzenbach. Gerade als die Bowiler langsam auf Betriebstemperatur waren, schlugen die Black Creeker zu. D. Christen war damit nicht einverstanden und präsentierte seit langem wieder einmal erfolgreich die gefürchtete Christenkurve. Da Christens Eltern anwesend waren, wollte natürlich auch der Erstgeborene brillieren. S. Christen wurde herrlich von Comebackryser bedient und vollzog eiskalt von der Bande aus. Mit dem 3:3 ging es zur Pause in die Sauna aka Garderobe.

Auf Grund der Leistung wurde für den Beginn des zweiten Abschnitts von drei auf zwei Linien umgestellt. Die Saunapause zeigte Wirkung: Die ersten Minuten im zweiten Drittel rissen die Bowiler das Spieldiktat an sich und zeigten den Schwarzenbachern wer Chef auf dem Platz ist. In dieser Sturm- und Drangphase kam es zu unserer erstmaligen Führung. Der schöne Jahn erzielte den Führungstreffer mittels Distanzschuss. Nach sieben oder acht Minuten wurden wieder alle drei Linien eingesetzt. Die Chancen zum Führungsausbau nutzen wir danach nicht. Das Spiel verkam zu einem offenen Schlagabtausch mit vielen hart geführten Zweikämpfen. Zudem entglitt es den Schiedsrichtern stückweise und zu dem allem kam noch der umstrittene Ausgleich für Schwarzenbach zur Spielmitte dazu. Der Torschütze war gefährlich nahe am Torraum am Hantieren, was einige Emotionsausbrüche weckte seitens der Bowiler. Wenige Minuten später erhöhte Schwarzenbach zum 5:4 nach einem Konter. Wir erhielten wieder einmal eine kalte Dusche und standen auf dem Bitz wie gchläpft. Wie die Römer in den Asterixcomics liefen wir auf das Tor der Gallier von Schwarzenbach zu, wurden aber abgeschlachtet und mussten mit einem Rückstand in die Pause. Der HC setzte glücklicherweise nicht die türkische Coaches-Challenge ein, welche entsetzlicherweise auf Social Media herumgeistert. Er stellte taktisch etwas um und startet wieder mit zwei Linien.

Wie nach der ersten Pause war der Beginn des UHC stürmisch und der Ausgleich war zum Greifen nah. Die Angriffsbemühungen wurden jedoch durch eine Strafe von Hofer unterbunden. Die beste Chance vergaben im Boxplay die Bowiler selbst. D. Christen setzte ein weiteres Mal zur Christenkurve an. Kurz nach der Strafe konnten die Bowiler endlich über den Ausgleich jubeln. Schneeberger wurde von Fankhauser mit einem verbotenen Querpass bedient und erwischte den Hüter von Schwarzenbach mit einem tiefen Schuss. Der Treffer weckte neue Energien, welche sogar zum Führungstreffer führten. Routiniert und abgeklärt schloss Liechti schier von der Mitte zum umjubelten Führungstreffer ab. Der Ball schien wie in Zeitlupe zu fliegen und ein wenig Brot hinterherschiessen hätte nicht geschadet. Zum Glück war Christen Sämu als Screen vor dem gegnerischen Goalie aktiv. Da leider keine Zeiten auf dem Matchbericht notiert sind, kann ich nicht mehr genau sagen, wann der Führungs- und somit Siegtreffer fiel. Zudem konnte die Assistfrage wieder nicht lupenrein geklärt werden. Deshalb wird beim nächsten Spiel wieder ein Papierblock und ein Schreiber mit von der Partie sein, damit alles seine Richtigkeit hat in den Statistiken. 😉 Das Spiel dauerte jedoch definitiv noch einige Minuten nach dem 5:6, welche wir abgeklärt wie ein alter Fuchs beim Jagen runter spielten. Ungefähr zwei Minuten vor Schluss wurde eine Strafe gegen Schwarzenbach angezeigt. Gleisu verliess die Kiste und wir spielten ein Ballhalten um das eigene Tor. Einige Sekunden konnten wir so runterspielen, bis die Schiedsrichter ohne uns zum Angreifen zu ermahnen abpfiffen. Danach mussten nur noch eine Minute und zehn Sekunden Powerplay überstanden werden. Schwarzenbach macht es uns mit ihren mathematischen Schwächen noch einfacher den Sieg ins trockene zu bringen. Kurz nach dem das Spiel wieder lief, nahmen sie den Torhüter raus und hatten plötzlich sechs Mann auf dem Feld. Die Bowiler merkten dies natürlich schleunigst und spielten die Rätschibäsen bei den Schiedsrichtern. Im 5-3-Powerplay kam Christen Däfu zum Einsatz, da er sehr talentiert ist im Ball halten und in der letzten Saison einmal nach einem Fehlpass so zusammengestaucht wurde, dass der HC wusste, der Däfu hält den Ball einfach. Dieses Ballhalten führte bei Jutzi während einer zwei gegen null Situation zu leichtem Unverständnis. Däfu zog nämlich in die Ecke und legte nicht unserem Topscorer den Ball auf. Wenige Sekunden später war das Spiel zu Ende! 😀

Kämpferisch überzeugten wir auf allen Linien. Im mentalen Bereich sind wir endlich reifer und lassen uns auch nicht durch wiederholte Rückstände aus dem Konzept bringen. Bis zum nächsten Spiel müssen wir aber noch lernen von Beginn an bereit zu sein.

Die Tabelle zeigt wie ausgeglichen die Gruppe ist. Die Teams sind bis auf Schüpfheim nahe beieinander. Wobei auch Schüpfheim nicht unantastbar ist und für uns wie auch andere Teams besiegbar ist. Die Tigers, welche minim abgeschlagen sind, fuhren zuletzt zwei hohe Niederlagen ein, weil nicht sehr viele Spieler anwesend waren. Eine weitere Prognose zur Tabelle ist sehr schwer. Klar ist hingegen, es geht am 24. November gegen das UHT Arni in Schüpfheim weiter und wir müssen wieder über 60 Minuten unser stärkstes Unihockey für einen Sieg zeigen.

Black Creek Schwarzenbach II – UHC Bowil 5:6 (3:3 / 2:1 / 0:2)
Tore: 2. Schwarzenbach 1:0 / 3. Schwarzenbach 2:0 / 7.Voramwald (Lädrach) 2:1 / 10. Schwarzenbach 3:1 / 14. D. Christen (S. Fankhauser) 3:2 / 17. S. Christen (Ryser) 3:3 / 25. Flückiger (Jutzi) 3:4 / 30. Schwarzenbach 4:4 / 35. Schwarzenbach 4:5 / 50. Schneeberger (S. Fankhauser) 5:5 / 51. Liechti (Häni) 5:6

Strafen: Schwarzenbach 2 x 2 Strafminuten: einmal ein übertriebenes Verhalten und einmal mathematische Dissonanzen // UHC Bowil 1 x 2 Strafminuten gegen Hofer (in den Rücken jassen)

Bemerkungen: 58. Minute Schwarzenbach Timeout. Ab 59. Minute Schwarzenbach ohne Torhüter für wenige Sekunden.

UHC Bowil: Schweizer, Häni, Dällenbach, Flückiger, Jutzi, Liechti, Lädrach, Voramwald, S. Fankhauser, Schneeberger, D. Christen, Hofer, Gerber, Ryser, Sterchi, S. Christen, Burkhalter

Abwesend: S. Muster (Langzeit verletzt), L. Muster (eifert älterem Bruder nach), L. Anderhalden (Trekkerfahren), D. Fankhauser (Tschutschubahnfahren), Brechbühl (geschont für Rückrunde), Leuenberger (immer noch lost in Bangkok -> Vermisstmeldung ist raus), Rothenbühler (Ferien)

5. Meisterschaftsrunde 2019 / 2020

5. Meisterschaftsrunde, 3. November 2019, Sporthalle Moosmättili Schüpfheim, Schüpfheim

ACHTUNG: DIESER MATCHBERICHT KANN IRONISCHE ODER LEICHT PROVOKATIVE / NICHTALLZUERNSTZUNEHMENDE PASSAGEN ENTHALTEN.

An der fünften Runde kam es zum Spitzenkampf in Schüpfheim gegen die Heimmannschaft. Die aufopferungsvoll kämpfenden Bowiler mussten aber eine Niederlage einstecken, die zu verhindern gewesen wäre.

Unihockey Schüpfheim – UHC Bowil 5:4 (3:1 / 2:1 / 0:2)
Beim Footing vor dem Spiel gab es einen regelrechten Social Media Kurs. Es gibt immer wieder neues zu lernen in diesem Bereich. Bei Fragen wäre M. Voramwald die Fachperson in unserem Team. Nach dem Footing muss das Einspielen sehr gut gewesen sein, weil die Mannschaft legte los wie die Feuerwehr. Die Bowiler gingen nach wenigen Minuten in Führung nach einem erfolgreichen Forechecking. D. Christen versenkte den Ball gewollt (?) eiskalt tief in die nahe Ecke aus dem Slot. Die Bowiler hatten eigentlich viele Spielanteile, aber bekundeten immer wieder Mühe mit den Kontern von Schüpfheim. Sie schalteten nach Ballgewinnen extrem schnell und gut um und so kamen sie in der 10. Minute zum Ausgleich nach einem innovativen Fehlpass seitens UHC Bowil beim Auslösen. Auch der Treffer zum 2:1 geschah nach einem schlechten Auslöseversuch der Bowiler. Beim dritten Treffer liessen sich die Bowiler auch wieder vom schnellen Umschaltspiel übertölpeln. So einseitig wie das Resultat klingt, war das Spiel aber nicht. Wir hatten viel Ballbesitz und diverse Chancen, aber machten immer wieder dumme Eigenfehler. Diese Eigenfehler führten zu den Gegentreffern und zu berechtigten Emotionsausbrüchen beim HC und sogar beim Torhüter. Wenn Gleisu laut wird, dann spielen wir normalerweise schon Bockmist zusammen. 😉 Mit dem unnötigen 3:1 Rückstand ging es in die Pause.

Kurz nach dem Wiederanpfiff konnte Liechti den Ball auf der Mittellinie erobern und losziehen. Routiniert versenkte er die Kugel aus dem hohen Slot. Die Assist-Frage konnte leider nicht geklärt werden, weil ein Gehühner auf der Mittellinie herrschte. Der Anschlusstreffer war somit Tatsache und die Mannschaft aus Bowil wollte natürlich möglichst bald ausgleichen. Leider misslang dieses Unterfangen. Die Chancenauswertung der Bowiler nahm langsam tragische, ja sogar sehr traurige Ausmasse an. Und als hätten wir nicht schon genug gelitten so früh aufzustehen, hinten zu liegen und das Tor nicht zu treffen, musste zu allem Übel auch noch unser Engelshaar in die Kühlbox. Er berührte einen Gegner ein wenig mit dem Füdi. Der Gegenspieler nahm dies dankend an und hob ab inklusive Stockschlag in die Bande. Es tönt eben schon brutaler, wenn man den Bängu noch in die Bande haut. 😊 Man könnte meinen, der Herr wäre besoffen von einem Festbank oder Barhocker gefallen, weil er zu viel schnousiges Bowilerbier geäcknert hat (DAS LECKERE BOWILERBIER KANN IMMER NOCH ÜBER DEN KASSIER GEKAUFT WERDEN!!!). An der Fasnacht kann es noch nicht liegen, dass es ihn so runtergejasst hat. Wie alle wissen ist die Fasnacht im Luzernischen ein (h)eiden Spass. Item. Unsere Euphorie wurde mit der Strafe und dem daraus folgenden 4:2 ziemlich gebremst. Jedoch suchten wir weiter den Weg nach vorne. Das Doofe daran waren die immer noch extrem stark gespielten Konter der Schüpfheimer. Mit der Zeit bekamen wir die Konter besser in den Griff, auch weil wir das Spielsystem umstellten. Leider verhalfen wir gegen Ende des Drittels Schüpfheim noch zu einem quasi Penalty. Ein Akteur des UHC B’s, der Name und so ist der Redaktion bekannt, traf das Spielgeräte nicht wunschgemäss und schoss den eigenen Goali an. Der Ball prallte ab zu einem Gegenspieler, welcher nur noch einschieben musste. F*ck eiii! Mit einem zu hohen Rückstand mussten die Bowiler in die Pause. Personell gab es keine Änderung in der Pause, nur taktisch wurde etwas umgestellt.

Im letzten Drittel powerten die Bowiler wild drauf los. Von Beginn an wurde das Tor von Schüpfheim unter Beschuss genommen. Doch vorerst blieben die Bowiler beim Verschiessen der Riesenchancen. Die Schüpfheimer spielten immer noch clever auf Konter und konnten die Bowiler mit ihrer physischen Spielweise immer wieder aus dem Konzept bringen. Eine Strafe wäre nun langsam auch für Schüpfheim überfällig gewesen. Eine Viertelstunde vor Schluss hätten diverse Bowil-Spieler die Partie bereits selbstständig drehen können aufgrund der Vielzahl ihrer Chancen. Gerade als HC Meff laaaange vor dem Spielschluss den Goalie ein erstes Mal hinausnehmen wollte, verkürzte Christen Sämu auf 3:5. Wie ein brasilianischer Sambatänzer tänzelte er durch die Schüpfheimer durch und traf easypeasy. Dieser Treffer setzte neue Energien frei und die Chancen häuften sich für den UHC B. Die Genauigkeit fehlt immer noch und so musste Schweizer Gleisu seinen Arbeitsplatz einige Minuten früher verlassen, als es ihm lieb war. Mit sechs Mann stürmten die Bowiler weiter an und man glaubte schon fast nicht mehr daran. Knapp eine Minute vor Schluss murkste Ivanov einen Schusspass von Bützu über die Linien. Leider konnte der Ausgleich nicht mehr erzielt werden, auch weil die Uhr manchmal etwas länger lief als sie sollte. Jänu, das gehört zur sauberen Heimrundenbüetz dazu. Kämpferisch war es sicherlich eine tadellose Leistung. Die Chancenauswertung war schlicht Scheisse und wir machten wohl mehr Eigenfehler in diesem Spiel als bisher in der ganzen Saison. Die extreme Kaltschäuzigkeit von Schüpfheim kostete uns schliesslich den Sieg. Weiter geht es am nächsten Sonntag in Schönbühl gegen Black Creek. Sei dabei und verbringe den Sonntagabend sinnvoller als vor dem Fernseher! 😀

Unihockey Schüpfheim – UHC Bowil 5:4 (3:1 / 2:1 / 0:2)

Tore: 4. D. Chrsten (S. Fankhauser) 0:1 / 10. Schüpfheim 1:1 / 13. Schüpfheim 2:1 / 17. Schüpfheim 3:1 / 21. Liechti  3:2 / 35. Schüpfheim 4:2 / 39. Schüpfheim 5:2 / 53. S. Christen (L. Muster)  5:3 / 60. Brechbühl (Schneeberger) 5:4

Strafen: Schüpfheim keine Strafen // UHC Bowil  1 x 2 Strafminuten gegen Rothenbühler ()

Bemerkungen: Timeout UHC Bowil nach 5:3

UHC Bowil: Schweizer, Hofer, S. Christen, Jutzi, L. Muster, Anderhalden, Lädrach, Voramwald, Rothenbühler, Schneeberger, Sterchi, Dällenbach, Häni, S. Fankhauser, Liechti, D. Christen, Brechbühl, Burkhalter

Abwesend: S. Muster (Langzeit verletzt), D. Fankhauser (Spielplanprobleme der NFL), Flückiger (Ferienplanungsprobleme), Gerber (Englischintensivkurs im Bereich Hopfen), Leuenberger (immer noch lost in Bangkok)