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11. Meisterschaftsrunde 2018 / 2019

11. Meisterschaftsrunde, 3. Februar 2019, BOE, Zollbrück

Tritratrullala endlich wieder einmal ein Matchbericht vom UHC Bowil. Es werden natürlich auch beim UHC Bowil nur Matchberichte geschrieben, wenn es läuft! 😉 Nach Niederlagenserien ist es nicht lustig Matchberichte zu schreiben und die Gefahr in einem Personenschutzprogramm zu enden, weil Gegenspieler und oder sogar Mitspieler zu wütend werden, wäre es schlicht nicht wert. Nein Seich, eigentlich wollte der Chronist sowieso aus zeitlichen Gründen und dem enormen Druck, einen objektiven und korrekten Matchbericht zu schreiben, aufhören. Und es braucht jeder einmal eine künstlerische Pause um neue Energie zu sammeln. Fertig Mimimimimi und los geht’s.

An der zweiten Heimrunde von dieser Saison wurden die Tigers regelrecht vom Feld gefegt. Wir gewannen das Spiel verdient mit 8:5 und mussten nur einige unnötige Gegentore hinnehmen.

Tigers Langnau II – UHC Bowil 5:8 (1:3 / 2:3 / 2:2)

Wie die Feuerwehr starteten die Bowiler unter dem Feuerwehrmann an der Bande, Stephan „Meff“ Geissbühler (nach dem zu viel Schnur lassen und der Lage in der Tabelle, musste ein Trainer her) in die Partie. Von der ersten Sekunde an wurde den Tigers kein Platz gelassen. Einigen Spielern der Tigers hätte ein anständiges Aufwärmen wohl geholfen, damit sie nicht so überfahren worden wären. Mittlerweile erinnern sie vom Verhalten her vor den Spielen schon an Köniz II, welche das Einspielen komplett ausliessen. Das Credo war dementsprechend klar: Von Beginn an Gutzi geben, als ginge es um Alles. Es war deswegen schon in den ersten Minuten ein Abschlussfestival der Bowiler auf die Kiste der Tigers. Bützu Schneeberger, der aus dem Ruhestand reaktiviert worden war, schoss wohl in diesen Anfangsminuten schon gefühlte 54 Mal über die Kiste. Es kamen auch viele Schüsse aufs Tor und schon bald lag die frühe Führung in der Luft. In der vierten Minute schlug es endlich ein. Flückiger brachte die Bowiler mit einem satten Schuss in Front. Wenig später hämmert Jutzi Eide den Ball ein zweites Mal ins Tor. Ja, genau, Jutzi, der immer noch nie schiessen will, schläpperte den Ball in die Maschen. Die Tigers waren zu dieser Zeit überfordert und kamen überhaupt nicht klar mit dem aggressiven Spiel des UHC. Erstmal gefährlich wurde es, als die Bowiler in der eigenen Zone zu passiv spielten und den Schönwetterspielern des Gegners zu viel Platz liessen und brav zuschauten. Die Tigers erzielten etwas gegen den Spielverlauf den Anschlusstreffer zum 1:2. Dadurch erhielten sie etwas Aufwind und begannen etwas übermotiviert in die Zweikämpfe einzusteigen. Wir halfen gehörig mit und es wurde gehässig. Gerade als die Sturmphase der Bowiler verpufft war, erhöhte der Schönling mit einem Schuss von der Spielfeldmitte zum 1:3. Mit diesem Tunnelitreffer – wie peinlich übrigens –ging es in die Pause. HC Meff war GAR nicht angetan und wurde sehr laut in der Garderobe. Die vorerst noch nicht eingesetzten Spieler sollten aus diesem Grund nicht in die Garderobe kommen. Das Forechecking sollte im zweiten Drittel verbessert werden. Die Linien wurden minim umgestellt und es ging weiter.

Die Worte des Trainers gingen nicht an den Spielern vorbei und schon kurz nach Wiederanpfiff erzielte Flückigers Jahn das 1:4. Nicht schlecht so ein Hattrick in 21 Minuten. 😉 Die Tigers wirkten geschockt und es spielte nur noch die Heimmannschaft. Zur Spielhälfte erhöhte Fankhauser nach einem eroberten Ball vom Schützen frech zum 1:5. Dieser Treffer tat den Bowilern jedoch nicht sehr gut und schon bald liess die Konzentration nach. Mit einem Doppelschlag nach individuellen Fehlern der Bowiler kamen die Tiger wieder auf zwei Tore heran. Das Spiel schien den tapfer kämpfenden Bowilern, wie in dieser Saison schon so oft, langsam aus der Hand zu gleiten. Zu dieser Zeit erreichte Bützu die magische Grenze von 100 Torschüssen über das gegnerische Tor in Rekordzeit. Leider wurden nicht alle Schüsse dokumentiert, was einen Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde verhindert. Glücklicherweise stocherte der Blumenspezialist (im Blumenfachbereich: dasisteinesogenannteäääää) Häni kurz darauf den Ball wieder ins Tor der Tigers und die Selbstsicherheit war wieder da. Mit drei Toren Vorsprung ging es in die Pause. Meff war bis auf die Gegentore schon zufriedener und nahm wieder kleine Änderungen in der Aufstellung vor. Wie „ne Morämorämorä“ machte er anschliessend seine Mannen etwas unkonventionell heiss. Er spielte ein Video vom Partychärne ab! 😛

Einige der vergangenen Spiele verloren die Bowiler im letzten Drittel vor allem im mentalen Bereich. Man hatte regelrecht Angst zu gewinnen. Doch dies war an diesem Tag nicht der Fall. Liechti reagierte nach dem Anspiel blitzschnell und legte für Bützu auf. Bützu versuchte es diesmal mit einem gefühlvollen Heber und war erfolgreich. Kurz darauf schraubte Bützu mit einem Powerplaytor das Score weiter hoch. Die Tigers wirkten ein wenig, als ginge ihnen die Energie aus. In der 48. Minute kamen die Tiger zum 4:8. Kam nun ein Déjà-Vu für die Bowiler? Ganz klar NEIN. Die Bowiler liessen nun den Ball gut Laufen und suchten nicht mehr zwingend den Abschluss. Das 5:8 kurz vor Schluss war nur noch Resultatkosmetik. Vor vollen Ränge in der BOE konnten die Bowiler den zweiten Sieg in Serie ausgiebig feiern. Ebenfalls gab es einige Gerstensäfte für die Regeneration.

Mental ist die Mannschaft in den letzten Woche extrem gereift und das Selbstvertrauen ist zurück. Das Team weiss, dass es jeden Gegner in dieser Liga vom Feld fegen kann und wird. Am nächsten Sonntag geht es ab 10.00 Uhr in Schönbühl gegen das UHT TV Wohlen weiter. Heja Bowiu!!!

P. S.: Bei der nächsten Runde ist der Chronist nicht dabei, doch für die beiden letzten Spiele haut er sicher wieder in die Tasten.

Tigers Langnau II – UHC Bowil 5:8 (1:3 / 2:3 / 2:2)

Tore: 4. Flückiger (Muster) 0:1 / 7. Jutzi (S. Christen) 0:2 / 10. Tigers Langnau II 1:2 / 16. Flückiger 1:3 / 21. Flückiger (Anderhalden) 1:4 / 31. Fankhauser (Schütze) 1:5 / 34. Tigers Langnau II 2:5 / 35. Tigers Langnau II 3:5 / 39. Häni (Schütze) 3:6 / 41. Schneeberger (Liechti) 3:7 / 44. Schneeberger (Jutzi) 3:8 / 48. Tigers Langnau II 4:8 / 58. Tigers Langnau II 5:8

Strafen: Tigers Langnau: 2 x 2 Minuten // UHC Bowil 1 x 2 Strafminuten gegen Liechti (Bängu reinjassen von hinten)

UHC Bowil: Wüthrich:, S. Christen, Rothenbühler, Flückiger, Anderhalden, Jutzi, Lädrach, Muster, Ryser, Schneeberger, Liechti, Woody, Leuenberger, D. „Schütze“ Christen, Fankhauser, Häni, Gerber, Hofer, Aeschlimann, Baumgartner, Schweizer

Abwesend: Sterchi (braucht eine Auszeit nach dem Studentenleben für die Wiedereingliederung in der Gesellschaft. In dem Sinne schöne Ferien).

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