13. Meisterschaftsrunde 2019 / 2020

13. Meisterschaftsrunde, 1. März 2020, Preisegg, Hasle

ACHTUNG: DIESER MATCHBERICHT KANN IRONISCHE ODER LEICHT PROVOKATIVE / NICHTALLZUERNSTZUNEHMENDE PASSAGEN ENTHALTEN.

Endlich gewinnen wir wieder einmal ein Spiel deutlich. An der zweitletzten Runde der Saison gewinnen wir mit 7:2. Die Halle in Hasle war oft ein mühseliges Pflaster für den UHC Bowil und im letzten Jahr schrammten wir dort knapp am Abstieg vorbei, welchen wir nicht aus eigener Kraft verhindern konnten. Mit einer optimal verlaufenden Abschlussrunde können wir in dieser Saison noch auf den zweiten Platz vorstossen.

UHC Bowil – Black Creek Schwarzenbach II 7:2 (2:2 / 3:0 / 2:0)
Trotz den Vorgaben des Kantons erschienen zahlreiche Zuschauer in Hasle und einige Supporter der Bowiler Fanszene konnten nicht mehr in die Halle, weil bereits 999 Leute anwesend waren. Von Beginn an hatten wir einen barcelonamässigen Ballbesitzanteil. In den ersten Minuten konnten wir aber noch keine zwingenden Chancen herausspielen. Black Creek kam nur mit Kontern zum Angriff, welche sie oft nach Querpässen zum Abschluss brachten. Nach einem Abschluss von Hofer gelang der Ball nach einem Durcheinander vor den Stock von D. Christen, welcher ihn nur noch wenige Zentimeter über die Linie drücken musste. Da waren wir einmal körperlich präsent im gegnerischen Slot und konnten uns durchsetzen. Den Ballbesitz konnten wir weiterhin hochhalten, aber mussten drei Minuten später einen Gegentreffer hinnehmen. Nach einem gut gespielten Konter inklusive Querpass vor dem Torschuss glich Black Creek aus. Bis dahin hatte Schweizer Gleisu noch nicht viel zu tun. Er verbrauchte wohl beim Namen eintragen auf die Teilnehmerliste mehr Energie. Wir machten danach weiter mächtig Dampf und konnten kurz nach dem Ausgleich wieder in Führung gehen. D. Fankhauser schob ein nach Vorarbeit von Liechti. Das vermeintliche 3:1 durch S. Fankhauser wurde nicht gegeben, weil die Schiedsrichter wenige Hundertstelsekunden vor dem Tor das Spiel unterbrachen, da die Bande hinter dem Tor umfiel. Wie aus dem nichts kamen die Schwarzenbacher mit einem Hail Mary Pass und glücklichem Abschluss zum Ausgleich. Der Ball wurstelte sich über das Spielfeld und der Torschütze hat beim Abschluss viel Glück oder eventuell war es auch Können. 😉 In der Pause konnten wir nicht viel umstellen, ausser die Bidons, damit nicht die Spieler länger als ein Drittel die Bidons teilen und dem Virus helfen beim Ausbreiten. Spaaaaasss! wir hatten ganz vorbildlich alle ein eigenes Bidon dabei. 😉 Der HC verlangte von allen Linien mehr Druck auf das gegnerische Tor und die Abschlüsse überzeugter zu nehmen, wie in der vergangenen Woche im Training geübt. Im Training mussten sich die Verteidiger mehr in die Offensive einschalten, um so Druck auf das Tor zu erzeugen. Zudem sollten wir dem Gegner keinen Platz mehr beim Auslösen lassen.

Die Umsetzungen klappten immerhin mit dem Forechecking gut, ansonsten war es ein Grottengehack in den ersten zehn Minuten. Wir hatten oft lange Ballbesitzphasen aber keine zwingenden Chancen. Zudem produzierten wir, aber auch die Schwarzenbacher, in der Mittelzone extrem viele unnötige und dumme Ballverluste. Die ersten Pfiffe der zahlreichen virustrotzenden Zuschauer weckte die Bowiler nach der Drittelhälfte wieder. Der vermeintliche Führungstreffer durch die 1. Linie wurde nicht gegeben wegen einem hohen Stock. Es ist nicht ganz klar, wer diesen hohen Stock machte, aber eins ist klar, D. Christens  Stock wurde übelst bearbeitet mit einem Woodyholzerschlag. 😛 Naja, immerhin zeigt die Szene die Entschlossenheit von uns gut auf. Tschoui, der Rekrut, war bei dieser Szene mitten im Brennpunkt und tankte dadurch viel Energie. Der Küchentiger schnappte sich in der 38. Minute den Ball. Er rushte wie der Blitz vors gegnerische Tor und traf nicht. Doch S. Fankhauser erwischte den Abpraller und konnte den freistehenden Rothenbühler bedienen. Das Engelshaar fackelte nicht lange und machte den Nüssli Tömu. Mit dem Slapshot erzielte er den Führungstreffer und wie sich später herausstellte den Gamewinner. Dieses Tor zeigte Wirkung und D. Fankhauser bediente genau eine Minute später Liechti, der die Führung eiskalt erhöhte. Jahn Flückiger erwischte wunderschön den Ball, wiederum nur wenige Zeigerumdrehungen später, schloss schön ab und beruhigte das Publikum vor der Pause mit dem 5:2. Innerhalb von 88 Sekunden wurden diese drei Tore erzielt. Der HC verlangte in der Pause, dass die letzten 20 Minuten gepowert wird wie nach dem 3:2. Die Vorgabe von drei weiteren Toren, konnten wir leider nicht umsetzen. 🙁

Im letzten Spielabschnitt blieben die Zweikämpfe sehr intensiv und fair. Wir kamen immer wieder zu guten Chancen, mussten aber auf die gefährlichen Konter aufpassen. Schwarzenbach hatte langsam immer mehr vom Spiel und nahm in der 53. Minute das Timeout. Zuvor musste Schweizer zwei, drei gefährliche Chancen vereiteln. Das Timeout von Schwarzenbach ging ein wenig in die Hosen. Denn nach dem Timeout waren nicht etwa sie am Drücker, sondern D. Fankhauser erhöhte die Führung. Er konnte einen Ball «abläse» und traf dank dem guten Screen von Leuenberger. 49 Sekunden später traf Schneeberger mit einem flachen Schuss zum Endstand. Der Laserquerpass kam von unserem Schönling.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung brachten wir diesen Sieg verdient ins Trockene. Wir hatte mehr Spielanteile und Chancen. Dank den drei Punkten haben wir den Ligaerhalt nun sicher und können, wie bereits erwähnt, am nächsten Sonntag vielleicht noch den zweiten Platz erreichen. In dem Sinne kommt alle nach Herzogenbuchsee am nächsten Sonntag! HEJA BOWIU! 😀

UHC Bowil – Black Creek Schwarzenbach II 7:2 (2:2 / 3:0 / 2:0)

Tore: 8. D. Christen (Hofer) 1:0 / 11. Black Creek 1:1 /12. D. Fankhauser (Liechti) 2:1 / 16. Black Creek 2:2 / 38. Rothenbühler (S. Fankhauser) 3:2 / 39. Liechti (D. Fankhauser) 4:2 / 40. Flückiger 5:2 / 54. D. Fankhauser 6:2 / 55. Schneeberger (Flückiger) 7:2

Strafen: Black Creek 1 x 2 Strafminuten // UHC Bowil keine Strafen

Bemerkungen: Timeout Black Creek 52. Minute

UHC Bowil: Schweizer, Jutzi, Anderhalden, Flückiger, Voramwald, Rothenbühler, Schneeberger, Gerber, Dällenbach, Häni, S. Fankhauser, Liechti, D. Christen, D. Fankhauser, Leuenberger, Hofer, Burkhalter

Abwesend: S. Muster (Langzeit verletzt), L. Muster (Saisonende), S. Christen (erholen vom Vorabend), Sterchi (abwesend)

12. Meisterschaftsrunde 2019 / 2020

12. Meisterschaftsrunde, 16. Februar 2020, Campus Perspektiven, Huttwil

ACHTUNG: DIESER MATCHBERICHT KANN IRONISCHE ODER LEICHT PROVOKATIVE / NICHTALLZUERNSTZUNEHMENDE PASSAGEN ENTHALTEN.
Leider mussten wir an der letzten Runde Unihockey Schüpfheim zum verdienten Gruppensieg verhelfen. Dank den Notizen vom Assistenzcoach wurde dieser Matchbericht im Nachgang erstellt. Danke Tschoui für die Datenerfassung! Allfällige Reklamationen bitte direkt an ihn schreiben. Wir brachten in diesem Spiel kein Tor zu Stande und erinnerten an einen kastrierten Kater, der versucht ein Junges zu zeugen – bemüht aber erfolglos.

UHC Bowil – Unihockey Schüpfheim 0:2 (0:0 / 0:0 / 0:2)
Apropos Katzen, die Entlebucher sind ja auch bekannt als Fasnachtfans. Dies sah man dem einen oder anderen Gegenspieler an und mit der angewendeten Fasnachtstaktik von ihnen hatten wir von Beginn an Mühe. Du fragst dich nun sicher was diese Fasnachtstaktik ist. Ich kläre dich liebend gerne auf: Die Fasnachtstaktik beinhaltet ein schnelles Konterspiel und in der eigenen Hälfte die Gegner mit guten Blocks sowie einer intensiven Schnapsfahne vom Tor fernzuhalten. Die Räume werden dabei vor dem Tor so eng gemacht, wie vor einer ganzen kleinen Bar in einer überfüllten Festhalle. Dies führte dazu, dass in den ersten zehn Minuten des Spiels nichts Weltbewegendes geschah. Natürlich musste sich dann wieder einmal die Verletzungshexe beim UHC Bowil melden. Ryser verlor aufgrund einer Fasnachtsfahne für wenige Hundertstelsekunden das Bewusstsein beim Laufen. Er knickte seinen Fuss in dieser Zeit kurz um und wurde zum Pausieren gezwungen. Ab dem zweiten Drittel konnte er glücklicherweise wieder mitmachen. Kurz vor Drittelende gab es eine symptomatische Szene zum bisherigen Spiel zu sehen. Jutzi, notabene unser Topscorer, übte sich im Eckfahnenzielschiessen. Das Spiel konnte eigentlich nur besser werden im zweiten Drittel. Wir konnten in der Pause verschnaufen und nahmen uns vor den Ball endlich über die gegnerische Torlinie zu drücken. Im zweiten Drittel ging es dann definitiv mehr zur Sache. Ungefähr nach fünf Minuten nahmen wir das Spieldiktat in die Hand und kamen zu diversen Chancen. Jahn Flückiger scheitert am Pfosten und Liechti sowie S. Fankhauser liessen innert kürzester Zeit zwei Grosschancen aus. Nach weiteren Chancen ging unsere Druckphase zu Ende und Schüpfheim kam nun zu gefährlichen Möglichkeiten. Wir wurden in die Defensive gedrängt und konnten uns nur schlecht aus der Umklammerung lösen. Kurz vor der Pause gelang es uns wieder in der Offensive Akzente zu setzen. Wiederum fanden wir den Meister im gegnerischen Golie, der wie Schweizer Fäbu sensationell spielte. Mit dem Fussballresultat von 0:0 ging es in die zweite Pause.

Nach einem Auslösungsversuch von uns zu Beginn des letzten Drittels, der eventuell mit einem leichten Stossen in den Rücken unterbunden wurde, schällte es ein erstes Mal in unserer Kiste. Mit einem VAR im Breitensport hätte diese Situation sicher regelgerecht aufgeklärt werden können. Aber so müssen wir nun über diese Szene wütend sein und können nicht sanktgallern. Sanktgallern bedeutet gemäss Fussballduden aufgrund von einem VAR-Entscheid herumzumimilen. Kurz nach dem Gegentor geschah abseits des Spielgeschehens ein Rencontre zwischen dem Engelshaar und einem Gegenspieler. Da wäre wohl auch einer verfrüht unter die Dusche gegangen mit einem VAR. Welcher Spieler es gewesen wäre, lassen wir aber offen. 😉 Wir taten uns immer noch schwer mit dem Ausnutzen von Chancen und wurden in der 49. Minute erneut eiskalt erwischt. Es war zu diesem Zeitpunkt je ein Spieler auf der Strafbank und Schüpfheim konnte den zusätzlichen Platz ausnützen. Ein Pass in unser Slot wurde eiskalt verwertet. Das Spiel war immer noch sehr spannend und ausgeglichen. In den letzten Minuten mussten wir mehr riskieren und Gleisu hielt uns bei Kontern im Spiel. Das Timeout nahm HC Meff in der 57. Minute. Es blieb aber auch mit sechs Mann das gleiche Resultat. Wir hatten noch einige Abschlüsse, welche der Golie von Schüpfheim alle parierte.

Wir hatten definitiv Mühe mit der starken Defensive von Schüpfheim. Ein Tor für uns wäre im Minimum verdient gewesen. Meine Prognose ist, dass wir Schüpfheim im nächsten Jahr wiedersehen, ausser sie steigen auf. 😛 Das nächste Spiel ist am Sonntag, 1. März 2020, in Hasle gegen Schwarzenbach. Wir freuen uns auf eine grosse Unterstüzung.

UHC Bowil – Unihockey Schüpfheim 0:2 (0:0 / 0:0 / 0:2)
Tore: 43. Schüpfheim 0:1 / 49. Schüpfheim 0:2

Strafen: Schüpfheim 1 x 2 Strafminuten // UHC Bowil 1 x 2 Strafminuten gegen Leuenberger (Maschine sein)

Bemerkungen: Timeout UHC Bowil in 57. Minute.

UHC Bowil: Schweizer, Jutzi, Anderhalden, Flückiger, Voramwald, Rothenbühler, Schneeberger, Sterchi, Dällenbach, Häni, S. Fankhauser, Liechti, D. Christen, D. Fankhauser, Leuenberger, Ryser, Burkhalter

Abwesend: S. Muster (Langzeit verletzt), L. Muster ( Langzeit verletzt ), Hofer (Coronavirus), S. Christen (Noussen in Italien), Gerber (Landesverteidigung)

11. Meisterschaftsrunde 2019 / 2020

11. Meisterschaftsrunde, 2. Februar 2020, BOE, Zollbrück

ACHTUNG: DIESER MATCHBERICHT KANN IRONISCHE ODER LEICHT PROVOKATIVE / NICHTALLZUERNSTZUNEHMENDE PASSAGEN ENTHALTEN.

Rückstände halten den UHC Bowil zurzeit nicht mehr auf. Nach einem riesigen Fight im Derby gegen Uetigen holen wir den zweiten Sieg in Serie an einem historischen Datum. Der 02.02.2020 ist ein palindromisches Datum (kann von beiden Seiten gelesen werden und bleibt gleich!). Dieses Datum ist so selten wie unser wunderbarer und tolle Unihockey Club Bowil. 😉 Besonders herausgestochen ist an diesem Tag der Schütze, der einen Hattrick erzielte.

UHC Bowil ­– UHT Uetigen 7:6 (4:3 / 0:2 / 3:1)
Für beide Mannschaften war das Spiel wichtig, um einen Schritt nach vorne zu machen in der Tabelle. Dementsprechend schenkten sich die Teams keinen Millimeter auf dem Spielfeld während der gesamten Spieldauer. Einige Gegenspieler waren sogar noch beim Handshake ein wenig unzufrieden mit ihrer Lebenssituation an diesem historischen Datum und kämpften beim Handshake um Zärtlichkeiten.

Uetigen begann früh über die Banden tief in die Ecken auszulösen, womit wir während dem ganzen Spiel Mühe hatten. Danach liefen sie jeweils hinter das Tor und spielten den Ball in den Slot. Genauso erwischte es uns in der 5. Minute. Zuvor waren wir bereits nahe an dem Führungstreffer nach einem Buebetrickliversuch, bei dem ein wenig die Geduld fehlte. Drei Minuten nach dem Führungstreffer von Uetigen standen wir im Slot Spalier und der Abpraller ging rein. Somit passte das Datum hervorragend zum Score. So schlecht spielten wir aber eben nicht bis zu diesem Zeitpunkt und so kamen wir kurz darauf mit einem Doppelschlag innert kürzester Zeit zum Ausgleich. Zuerst zog Bützu Schneeberger hinter der Mitte ab und schlenzte den Ball ins Tor. Wenige Sekunden später glich Dave mit der Christenkurve aus. Diese präsentierte er an diesem Sonntag mehrere Male wunderbar und die gegnerischen Verteidiger hatten jeweils schon Angst, wenn er nur auf sie loszog. So eine Analyse von Dave zur Christenkurve wäre einmal spannend zu hören, manchmal weiss man nämlich nicht so genau, ob er weiss wo der Ball ist bei seinen wendigen Moves. 😛 Nach dem Ausgleich waren wir richtig im Spiel und schnupperten an der Führung. Die zahlreichen tobenden Fans mussten sich bis in die 14. Minute gedulden als wieder D. Christen traf. Nach einem guten Forechecking erwischte er den Goalie in der nahen Ecke. Er hätte auch noch ablegen können, aber wer so gut drauf ist, legt nicht ab. 51 Sekunden vor der Pause spielten Liechti und Domi Fankhauser einen Doppelpass hinter dem gegnerischen Tor, welcher die gesamte Defensive aushebelte. Liechti schob routinierte zum 4:2 ein. Leider erzielten wir zwei Sekunden vor der Pause mal wieder ein Eigentor. Schweizer Gleisu tobte unter der Maske aufgrund des Gegentreffers. Der HC sagte in der Pause, es gehe nur über den Kampf, aber dass wir uns trotzdem clever anstellen sollen. Das clevere Verhalten fehlte aber etwas im nächsten Drittel. Uetigen kam zu spät vom Pausenteeli trinken und musste deswegen aus reglementarischen Gründen zwei Minuten Boxplay spielen. Das Powerplay von Bowil glich eher dem der SCL Tigers als dem des HC Ajoie. Die zwei Minuten verstrichen ohne gefährlichen Abschluss. Leider folgt kurz nach dem Powerplay der Ausgleich. Darauf nahm S. Fankhauser eine dumme, dumme, dumme Strafe. Die Strafe sah sehr brutal aus, aber so schlimm wie die Neymarrolle präsentiert wurde, war das Foul dann doch nicht. Aber dumm war sie allemal – dümmer geht fast nicht. Uetigen ging im Powerplay wieder in Führung mit 4:5, nach dem die Bowiler kurz vor dem Tor den Ball trotz Ballbesitz nicht klären konnten. Danach kamen beiden Seiten zu diversen Tormöglichkeiten und wir waren nicht fähig ein weiteres Powerplay nach einem ebenfalls sehr dummen Foul auszunutzen.

In der Pause stellt der HC auf zwei Linien um. Nun wollten wir Dampf machen und liefen wieder ins Messer. Uetigen war wieder in unserem Slot präsenter und zog im Schlussabschnitt nach wenigen Sekunden zum zweiten Mal mit zwei Toren davon. War’s das jetzt? Nein sagte sich der Schütze und zog erneut los, um Angst und Beinschlotteri bei den Verteidigern von Uetigen auszulösen. Er erzielte nur eine Minute nach dem 4:6 den neuerlichen Anschlusstreffer. Zwei Minuten später folgte der wunderbare Ausgleich von Flückiger. Mit einem Volleywahnsinnschuss mit der Backhand glich er aus und zog das Momentum auf die Seite vom UHC Bowil. So ein Tor erlebt man ungefähr so oft wie ein palindromisches Datum und es wäre sicher zum Tor ofse Week gewählt worden. Uetigen hatte soeben die zweite zwei Tore-Führung verspielt und kam ein wenig aus dem Tritt. Immer diese 2! 😀 Der Siegtreffer fiel schliesslich drei Minuten vor Schluss durch Anderhalden, welcher einen Schuss ablenkte. Leider haben wir auch hier kein Video vom Tor, da nicht gerade Einigkeit herrschte zum Torschützen. Der Schuss kam auf jeden Fall von Flückiger und ob Anderhalden oder der Verteidiger oder beide den Schuss abgelenkt haben, weiss nur der Ball. Uns war dies eigentlich ziemlich egal und nach bangen Schlusssekunden konnten wir den Sieg an der Heimrunde feiern. Besten Dank an die tolle Unterstützung der Fans! 🙂

Lange lag das Spiel auf Messers Schneide. Mit der nötigen Cleverness und grossem Support von der Spielerbank konnten wir uns den Sieg erkämpfen! Nach zwei so knappen aber verdienten Siegen ist das Selbstvertrauen wieder da und nun wollen wir in den letzten drei Spielen noch einmal alles geben für eine gute Rangierung. Im nächsten Spiel treffen wir auf den Tabellenleader, welchen wir im letzten Spiel der Heimrunde gut beobachten konnten. Wir werden natürlich alles geben, um den schon fast Gruppensieger noch aufzuhalten. 😉 Das Spiel findet am 16. Februar um 13.30 Uhr in Huttwil statt. HEJA Bowil!

UHC Bowil ­– UHT Uetigen 7:6 (4:3 / 0:2 / 3:1)

Tore: 5. Uetigen 0:1 / 8. Uetigen 0:2 / 8. Schneeberger 1:2 / 9. D. Christen 2:2 / 14. D. Christen 3:2 / 20. Liechti (D. Fankhauser) 4:2 / 20. Uetigen 4:3 / 26. Uetigen 4:4 / 28. Uetigen 4:5 / 41. Uetigen 4:6 / 42. D. Christen (Häni) 5:6 / 44. Flückiger (Anderhalden) 6:6 / 57. Anderhalden (Flückiger) 7:6

Strafen: Uetigen 2 x 2 Strafminuten / UHC Bowil 1 x 2 Strafminuten gegen S. Fankhauser (Idiotisches Verhalten)

Bemerkungen: Beide Teams nahmen das Timeout.

UHC Bowil: Schweizer, Burkhalter, Hofer, S. Christen, Flückiger, Jutzi, Anderhalden, Häni, Dällenbach, D. Fankhauser, Schneeberger, Liechti, Sterchi, Voramwald, S. Fankhauser, Rothenbühler, D. Christen, Leuenberger

Abwesend: S. Muster (Langzeit verletzt), L. Muster (Langzeit verletzt), Brechbühl (geschont für nächste Saison)