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8. Meisterschaftsrunde 2019 / 2020

8. Meisterschaftsrunde, 1. Dezember 2019, Espace-Arena, Biglen

ACHTUNG: DIESER MATCHBERICHT KANN IRONISCHE ODER LEICHT PROVOKATIVE / NICHTALLZUERNSTZUNEHMENDE PASSAGEN ENTHALTEN.

Langsam werden die Klicks auf die Website weniger und somit ist es Zeit für den Matchbericht gegen die Tigers II. Nach dem ersten Saisonspiel war schon klar, dass das Rückspiel interessant wird. Das spannende und umkämpfte Spiel gewannen nur leider die Tigers. Wir wurden von zwei U21-„Schnuderbueben“ und einem alten Mann abgeschossen.

UHC Bowil ­- Tigers Langnau II 6:11 (2:4 / 1:0 / 3:7)
Mit einem tragischen Minusrekord stiegen die Bowiler in die Partie. Die Verletzungshexe meint es noch nicht besser mit dem UHC Bowil. Mit zwölf Aktiven und dem zurückzurückgetretenen Ryser starteten die Bowiler in die Partie. Die Tigers waren diesmal drei Linien und nicht nur wenige Spieler wie bei der Klatsche am Ende der Hinrunde. Item, wir wollen nicht jammern und hatten immerhin genügend Platz in der Garderobe. Das Spiel startete suboptimal. Nach drei Minuten waren wir bereits ein Tor zurück, doch D. Fankhauser glich schon kurz darauf aus. Wir hatten definitiv sehr Mühe mit der einen Linie, bei der uns die zwei U21-Junioren um die Ohren sausten und der Stehendunihockeyprofi Rybka diese bediente. Vorweggenommen, wir hatten leider über das ganze Spiel kein Mittel gegen diese Mannen gefunden. Zudem haben natürlich auch die anderen Spieler teilweise gute Qualitäten. Die Tigers gingen wiederum in Führung, aber die Bowiler Antwort folgte schnell. Jutzi genoss viele Freiheiten im hohen Slot, S. Fankhauser bedient ihn und der Rest ist für den Topscorer kein Ding. Die Tigers zeigten sich äusserst kaltblütig und gingen im nächsten Angriff wieder in Führung mit einem schönen Volleytreffer. Wir hatten bisher etwas Mühe die Chancen zu verwerten. Nach unseren Abschlüssen gab es immer wieder Abpraller, die wir nicht verwerten konnten oder zu dumm waren einen Spieler vor dem Tor zu haben. Kurz vor der Pause erhöhten die Tigers auf 4:2. In der Pause war der HC sehr wütend. Aber er regte sich mehr ab dem Verhalten des Gegners in der Pause auf, als ab dem Spiel. Er verlangte von seinen Mannen mehr Mut im Spiel nach vorne und forderte mehr Slotbüetz.  

Im zweiten Drittel geschah tortechnisch nicht viel. Wir zeigten uns immer noch sehr schlecht im Ausnützen der Chancen und scheiterten oft an unserem Unvermögen. Wir wirkten oft als hätten wir noch nie eingelocht und wüssten nicht, dass der Ball ins Tor muss. Die Offensive der Büsi hatten wir etwas besser im Griff oder konnten uns auf unseren Schlussmann verlassen. Kurz vor der Pause erzielte der Schütze den Anschlusstreffer nach einer Flanke von Häni. Die Kätzchen fauchten etwas wegen hohem Stock, doch die souveränen Schiedsrichter liessen keine Diskussion zu, wie auch schon beim 2:3, als wir rohrspatzig motzten. In der Pause war klar, es gibt nur ein Gas, nämlich Uhuerevollgas. Doch schon in der 44. Minute führten die Büsis mit 3:6. Mit einem Doppelschlag innerhalb weniger Sekunden zogen die Tigers davon. Das spektakuläre Spiel schien entschieden, doch Jutzi Eide wollte seinen Eltern auf der Tribüne noch etwas zeigen und erzielte zwei Minuten nach dem Doppelschlag das 4:6. Dies weckte neue Energie auf der Spielerbank und Tschoui Gerber, der kleine Agressivleader und zukünftiger Schrecken der Schweizer Armee, war ein wenig übertrieben aktiv an der Bande. Dadurch durfte er zwei Minuten in die Nachdenkbox, was aber nicht sehr nachhaltig war. Die Tigers nutzten die Überzahl nicht. Die Schiedsrichter schickten danach einen Spieler der Tigers in die Nachdenkbox. Das Powerplay der Bowiler war zuerst nicht sehr gefährlich und Tschoui das Raubein kam knapp um eine weitere Nachdenkpause herum. Er räumte auf der Mitteline eine Gegenspieler zur Seite. Der Ball war nicht so in der Nähe, aber wir forderten natürlich nicht eine Strafe. Noch im Powerplay erzielte Brünu Schneeberger den Anschlusstreffer. Wie früher schläpperte der wie ein Ärnstu von hinter der Mitte und traf. Nun liefen die Bowiler, die konditioniell nicht mehr so on fire waren, wieder ganz heiss. In der 52. Minute kam dann der viel umjubelte Ausgleich. Jutzi verwertete nach einer gestocherten Vorlage von S. Fankhauser zum Ausgleich. Und schon ging das Gehässel bei den Tigers los. Dies wollten wir eigentlich eher erreichen, da sie einige Hitzköpfe haben. Unsere Freude währte nicht lange und schon führten die Tigers wieder. Bitter, bitter… Danach stürmten wir nur noch nach vorne und suchten den Ausgleich. Viele Chancen und Konter gab es für die Zuschauer zu bestaunen. Wir scheiterten x-Mal an uns selber und auch der Chronist zeigte sich sehr abschlussschwach. Und es kam wie es kommen musste: Nach einer weiteren Ausgleichschance erzielten die Tigers im Gegenstoss mittels Schläpper das 6:8. Der starke Schuss wurde noch durch einen Verteidiger unhaltbar abgelenkt. Danach zogen wir knapp zwei Minuten vor Schluss den Goalie und kassierten noch drei Treffer beim Versuch irgendwie noch ein Tor zu erzielen.

Der Sieg ist somit definitiv zu hoch ausgefallen, war aber nicht gestohlen. Uns fehlt die Kaltblütigkeit vor dem gegnerischen Tor und auch der Pfupf ging halt aus oder war nicht immer vorhanden. Natürlich war es ein cleverer Schachzug der Tigers die zwei besten U21-Spieler mitzunehmen. Ein wenig Sportgeist wäre zu wünschen, damit sie dann auch alle Partien mit vollen Kräften bestreiten. Doch gemäss Reglement ist ihr Vorgehen erlaubt und wir sind selber schuld haben wir nicht besser gespielt. Ein Sieg wäre die optimale Bestrafung gewesen. 😉 Die nächste Runde ist erst nach Weihnachten und wir spielen nun ein wenig Samichlaus bis dahin. 😊

UHC Bowil ­- Tigers Langnau II 6:11 (2:4 / 1:0 / 3:7)

Tore: 3. Tigers 0:1 / 5. D. Fankhauser (Jutzi) 1:1 / 8. Tigers 1:2 / 10. Jutzi (S. Fankhauser) 2:2 / 11. Tigers 2:3 / 18. Tigers 2:4 / 38. D. Christen (Häni) 3:4 / 43. Tigers 3:5 / 44. Tigers 3:6 / 45. Jutzi (S. Fankhauser) 4:6 / 50. B. Schneeberger (Jutzi) 5:6 / 51 Jutzi (S. Fankhauser) 6:6 / 52. Tigers 6:7 / 59. Tigers 6:8 / 59. Tigers 6:9 / 60. Tigers 6:10 / 60. Tigers 6:11

Strafen: Tigers II 1×2 Minuten / UHC Bowil 1 x 2 Strafminuten gegen Gerber (Halten)

Bemerkungen: Bowil Timeout nach 6:8 und danach ohne Gleisu.

UHC Bowil: Schweizer, Burkhalter, Rothebühler, Dällenbach, S. Fankhauser, Jutzi, Anderhalden, Hofer, Häni, D. Fankhauser, Schneeberger, Gerber, Ryser, Sterchi, D. Christen

Abwesend: S. Muster (Langzeit verletzt), L. Muster (eifert immer noch älterem Bruder nach), Brechbühl (geschont für Rückrunde), Liechti (Sportverbot nach OP), Leuenberger (Beautyweekend), Flückiger (unschöner Bruch), S. Christen (Stogli), Voramwald (Jagd nach Apfelkönigin)