12. Meisterschaftsrunde 2023/2024

In der 12. Runde traf der UHC Bowil auf den UHC Visper Lions. Im Hinspiel ging es etwas wild zu und her in der letzten Sekunde. Auch beim Rückspiel wurde der Puls der zahlreichen Zuschauer mehrmals malträtiert.

12. Meisterschaftsrunde 2023/2024, 18. Februar 2024, Huttwil

In NBA-Rebound-Manier erwischte Flückiger, wie ein Per, in der ersten Spielminute einen Befreiungsschlag der Visper und traf aus weiter Distanz in die nahe Ecke. Der weinende Pinkhelm griff dabei neben durch. Wieso weinender Pinkhelm? Der Schlussmann der Visper fiel bereits im Hinspiel mit einigen Simulationsaktionen auf, welche er ebenfalls im Rückspiel zeigte. Zudem trägt er einen pinken Helm. Hast du mehr erwartet dazu? Ich auch. Item. Das Drittel verlief dann etwas langweilig. Die Bowiler hatten sehr viel Ballbesitz und die Visper mauerten sich zu. Nach einem Ballgewinn spielten die Visper den Ball jeweils der Bande entlang tief und anschliessend wurde ein Pass in den Slot gesucht. Dieses einfache Konterspiel bekamen die Bowiler in den ersten zwei Dritteln nicht immer wunschgemäss in den Griff. Durch einen Konter konnten die Visper ausgleichen und mit einem Unentschieden ging es in die Garderobe.

Im zweiten Drittel eröffnete Ritter das Score. Mit viel Wille und Einsatz erzielte er den Führungstreffer. Noch immer war das Bild ähnlich. Visp setzte auf Konter und Bowil war im letzten Spielfelddrittel zu ungenau. Die Konter der Visper wurden immer gefährlicher und so erzielten sie innerhalb von drei Minuten zwei Tore und drehten das Spiel. Noch vor der Pause konnte Jutzi Eide mit seinem ersten Saisontor ausgleichen.

In der zweiten Pause überschlugen sich die Ereignisse. Herr Schneebutz wurde laut in der Garderobe! Der Chronist ist noch jetzt enttäusch, dass er dieses Ereignis verpasst hat, als er in der Pause mit Hofer Junior 1.0 auf den Ersatztorhüter Schweizer schläpperte. Wobei für die Zuschauer war dies natürlich ein Mehrwert während der langen Pause. Die Anfeuerung von Schneeberger Senior in der Pause verpasste die Wirkung genau so wie das Umstellen auf zwei Linien nicht. Bowil startete druckvoll und angriffig aus der Pause. Im Minutentakt erarbeiteten sich die Bowiler nun Topchancen. Die Dramatik und Spannungskurve stieg jedoch in der 46. Minute noch weiter an. Es waren nämlich wieder die Visper die trafen! Der Sturmlauf der Bowiler wurde mit dem Treffer zum 3:4 unterbrochen. War das nun der Beginn des Untergangs? Natürlich nicht! Hofer und Ritter sorgten innerhalb von vier Minuten mit vier Treffern für die Wende! Ritter zog die Tor an, wie er sonst die Chicks anzieht und Schriss verteilt. Kurzer Exkurs: Wer es nach einem siegreichen Spiel der SCL Eisdäigers schafft, innerhalb von 5 Minuten mit Kevin durch den Kühnitreff zu schaffen, hat einen Orden verdient. Die Entschlossenheit von Ritter und Hofer wecktee die ganze Mannschaft in dieser Spielphase. Nach dem 7:4 nahmen die kalt geduschten Visper das Timeout. Das Timeout zeigte seine Wirkung wenige Minuten später. Die Visper verkürzten auf 7:5 in der 56. Minute. Gibt es nun wieder die Wende gegen das Spielende, wie am Hinspiel? Nöp. Die Visper glaubten jedoch daran und zogen bereits lange vor Schluss den Torhüter. Den Spannungsbogen schloss aber kurz vor Schluss der Scharfschütze Flückiger. Scharf, zielgenau und wiederum wie ein Per versenkte er aus weiter Distanz ins leere Tor zum 8:5 Schlussstand.

Die Tabellenspitze konnte somit mit viel Einsatz, Kampf und Wille verteidigt werden.

Weiter geht es am Sonntag, 3. März um 12.15 Uhr gegen Oberland 84 in Interlaken. Sei dabei und unterstütze den UHC Bowil!

HEJA BOWIUUUUU

UHC Bowil – UHC Visper Lions 8:5 (1:1 / 2:2 / 5:2)

1. Flückiger 1:0
18. Visper Lions 1:1
23. Ritter 2:1
26. Visper Lions 2:2
29. Visper Lions 2 :3
39. Jutzi (Zaugg) 3 :3
46. Visper Lions 3:4
48. Hofer (D. Fankhauser) 4:4
49. Ritter (K. Schneeberger) 5:4
50. Hofer (Zaugg) 6:4
51. Ritter (Jutzi) 7:4
54. Visper Lions 7:5
59. Flückiger 8:5

Strafen: beide Teams keine Strafen

UHC Bowil: Jutzi, B. Schneeberger, Rothenbühler, D. Christen, D. Fankhauser, Schweizer, Zaugg, Hofer, Flückiger, Jenni, Ritter, K. Schneeberger, P. Gerber, Häni, Reck, Anderhalden, Voramwald, Herrmann, S. Fankhauser, Schenk

Abwesend: Sterchi (überzähliger Jurist), S. Christen (schon fast wieder im Kader nach dem Aufbau, aber eben noch nicht ganz), J. Gerber (Capo), Leuenberger (Grüngutentsorgung), Bigler (ATL-Gala)

11. Meisterschaftsrunde 2023/2024

Der UHC Bowil erfüllt an der Heimrunde gegen Biberist die Pflicht und bleibt somit an der Tabellenspitze.

11. Meisterschaftsrunde 2023/2024, 11. Februar 2024, Langnau

Für den UHC Bowil stand an der Heimrunde die nächste unangenehme Aufgabe bevor. Mit Biberist aktiv trafen die Bowiler auf den Tabellenvorletzten, welcher drei seiner letzten vier Spiele gewonnen hatte und gegen welchen die Bowiler das Hinspiel diskussionslos gewonnen hatten. Zudem fand das Spiel in der Langnauer Oberfeldhalle statt, in welcher die Bowiler in der Vergangenheit auch nicht gerade das waren, was man als Heimmacht bezeichnen würde (noch kein Sieg nach 60 Minuten). Insgesamt also durchaus gute Voraussetzungen für ein klassisches Geknorze à la UHC Bowil.

Das Spiel startete dann auch entsprechend suboptimal aus Sicht des Heimteams. Nach exakt 70 Sekunden fand ein eigentlich harmloser Abschluss der Solothurner unglücklich den Weg ins Bowiler Tor. Dieser Weckruf verfehlte seine Wirkung nicht und exakt 62 Sekunden später war die Partie wieder ausgeglichen. David Christen stand nach einem Freistoss goldrichtig und drosch einen Abpraller unhaltbar in die Maschen. Damit waren auch die Bowiler in der Partie angekommen und konnten kurze Zeit später bereits über die erstmalige Führung jubeln. Teamsenior Schneeberger bekam auf der Mittellinie etwas zu viel Zeit und fand mit seinem Abschluss den Weg an Freund und Feind vorbei. Wer nun glaubte, das Spiel würde ähnlich verlaufen wie das Hinspiel, irrte sich gewaltig. Die Gäste zeigten sich im Vergleich zur Hinrunde deutlich verbessert und machten den Bowilern mit ihrem Defensivsystem das Leben schwer. Die Bowiler machten sich das Leben selber auch noch ein wenig schwerer, da sich die Laufbereitschaft in der Offensive vorerst noch ein wenig in Grenzen hielt. Dementsprechend verzichtete der Cheftrainer in der Pause auf gewagte Aussagen und appellierte stattdessen an seine Mannschaft, doch bitte weiterzukämpfen und das Heil in der Offensive zu suchen.

Der Start ins zweite Drittel verlief dann etwas besser als noch im ersten Drittel und es entwickelte sich ein umkämpftes Unihockeyspiel, welches weiterhin von den beiden Defensivabteilungen geprägt blieb. Beide Mannschaften kamen immer wieder zu längeren Ballbesitzphasen in der Offensive, ohne aber wirklich zu gefährlichen Chancen zu kommen. Und wenn dann einmal ein Ball den Weg durch die vielbeinigen Abwehrreihen fand, flog er entweder am Tor vorbei oder wurde von den stark aufspielenden Torhütern pariert. So ist es nicht weiter erstaunlich, dass das nächste Tor nach einem Konter fiel. P. Gerber eroberte sich auf der Mittellinie den Ball und kam nach einem Doppelpass mit D. Fankhauser allein vor dem gegnerischen Torhüter zum Abschluss. Diese Chance liess sich Gerber nicht nehmen und erhöhte das Skore auf 3:1. Weitere Tore wollten im Mittelabschnitt keine mehr fallen.

Die Devise für das dritte Drittel aus Bowiler Sicht war klar: möglichst schnell die Vorentscheidung suchen und die drei Punkte ins Trockene bringen. Der erste Schritt zu diesem Vorhaben gelang vorzüglich, denn nach gerade einmal 14 Sekunden konnte sich P. Gerber als Doppeltorschütze feiern lassen. Die Bowiler konnten in den Folgeminuten den Ball mehrheitlich vom eigenen Tor weghalten, so dass sich die Gäste gegen Mitte des Drittels zum Beziehen ihres Timeouts gezwungen sahen. In der Folge intensivierte Biberist das Forechecking und brachte die Bowiler Defensive so noch einmal arg ins Schwitzen. Trotz dem einen oder anderen «Heisse-Kartoffel-Moment» in der Bowiler Hälfte überstanden die Bowiler diese Druckphase vorerst ohne Gegentreffer. Offensiv wurde der endgültige K.O-Schlag trotz einiger vielversprechender Konterchancen verpasst und so brachen bald einmal die Schlussminuten an. In diesen liess das Heimteam nicht mehr viel anbrennen und brachte den Sieg letztendlich souverän ins Trockene.

Mit diesem über die gesamte Partie gesehen verdienten 4:1-Sieg verteidigen die Bowiler ihren Platz an der Tabellenspitze. Das Spiel war im Vorfeld vom Trainer als Charaktertest bezeichnet worden, welchen das Heimteam gegen einen unangenehmen Gegner bestanden hat. Obwohl es spielerisch sicherlich nicht die beste Saisonleistung der Bowiler war, stehen am Ende die drei Punkte auf der Habenseite. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die nächste Partie steht für den UHC Bowil bereits am nächsten Sonntag, 18. Februar 2024, an. Gegner in Huttwil sind frühmorgens um 9:00 Uhr die Visper Lions.

UHC Bowil – Bieberist aktiv 4:1 (2:1 / 1:0 / 1:0)
2. Bieberist aktiv 0:1
3. D. Christen (D. Fankhauser) 1:1
7. B. Schneeberger (Rothenbühler) 2:1
27. P. Gerber (D. Fankhauser) 3:1
41. P. Gerber (D. Fankhauser) 4:1

Strafen: beide Teams keine Strafen

UHC Bowil: Jutzi, B. Schneeberger, Rothenbühler, D. Christen, D. Fankhauser, Schweizer, Zaugg, Hofer, Flückiger, Jenni, Ritter, K. Schneeberger, P. Gerber, Bigler, Häni, Reck, Anderhalden, Voramwald, Herrmann

Abwesend: Sterchi (nicht fit), S. Christen (auch nicht fit), J. Gerber (Lerngruppe), Leuenberger (Terminkonflikte), S. Fankhauser (Kulturreise ins Bündnerland), Schenk (Skischule)

10. Meisterschaftsrunde 2023/2024

Gegen das Tabellenschlusslicht aus Schwarzenbach holt sich der UHC Bowil drei weitere Punkte.

10. Meisterschaftsrunde 2023/2024, 27. Januar 2024, Bieberist
Nach dem Sieg im Spitzenkampf stand das Spiel gegen Black Creek Schwarzenbach an. Schwarzenbach ist zurzeit an der letzten Position der Tabelle zu finden und somit eine grössere Herausforderung für die Bowiler, als man denkt. Meist tut sich Bowil gegen Gegner, welche in den hinteren Regionen der Tabelle zu finden sind, schwer.

In den ersten Minuten knorzten die Bowiler, wie die Bauern auf den Feldern zu Gotthelfs Zeiten. Viel zu verkrampft und zu ungenau agierten die Mannen von HC Lädrach und sie konnten sich froh sein, dass Schweiz die Abschlüsse nach den Kontern der Schwarzenbacher abwehrte. In der 8. Minute erfolgte endlich der erste Treffer. D. Fankhauser konnte ein Zuspiel von D. Christen verwerten. Endlich hat D. Christen einen Mitspieler, der mit seiner Genialität und den haargenauen Zuspielen umgehen kann. Fünf Minuten später erhöhte wiederum D. Fankhauser auf 2:0 bevor Bigler noch vor der Pause nach Vorarbeit vom unterforderten Cheatcode auf 3:0 stellte. Die Hinweise des Trainers zum Verbessern des Torverhältnis, was grundsätzlich sinnvoll war, hemmten im zweiten Drittel die Bowiler ungefähr gleich, wie wenn der Trainer sagt, dass man gut spielt. So knorzten die Bowiler gegen die 10 aufmüpfigen Schwarzenbacher weiter und mussten phasenweise auf den starken Schweizer vertrauen. Etwas unverdient erhöhte D. Fankhauser vor der Pause zum 4:0 und fand sich in einem Regen von «Tschäpplen» wieder. Der Hattrick Torschütze wurde vom tossenden Anhang der Bowiler gefeiert. Auf dem Weg in die Garderobe kam es zu unschönen Szenen. Die Mobbing Polizei wäre sofort eingeschritten, wenn sie es gemerkt hatte. Ein brutales Bodyshaming fand gegen Y. R., der Partner von Schätzu (Name der Redaktion bekannt), statt. Mit verletzenden Wörtern musste er den Weg in die Garderobe antreten. Da auch viele Kinder diese Spielberichte lesen, verzichte ich hier auf die genauen Aussagen. Die ganze Mannschaft musste ihn in der Pause trösten und «aufpäppelen» damit er überhaupt weiterspielte.

Hofer rächte sich als Erster und erzielte in der ersten Minute des letzten Drittels den nächsten Treffer für Bowil. Kurz darauf erzielte Schwarzenbach ihren ersten Treffer. Doch wie geschah dieser? Der Chronist erinnert sich nur noch an folgende Szene: Es huschte aus dem Nichts Voramwald vor Verteidigergspändli Gerber vorbei Richtung Bande, was Gerber als Herausforderung zu einem Rennen taxierte. Gerber sprintete ebenfalls los Richtung Bande und die beiden Verteidiger sprangen über die Bande. Gleichzeitig verlor ein Bowiler in der Mittelzone den Ball und zwei Stürmer des Gegners dümpelten noch in unserer Spielfeldhälfte. Ein langer Pass, eine schöne Ablage und ein Schuss später stand es 5:1. Diesen Gegentreffer liess der «angefressene» Reck nicht auf sich sitzen. Nach Pass von K. Schneeberger zog er ab und netzte ein. Der Schuss war unhaltbar und nun ging der Torreigen los, wie ein Offenküchlein bei 180° Umluft aufgeht. Bis zum Spielschluss erzielten die Bowiler vier weitere Treffer, wobei sich Hofer zum Biertorschützen kürte.

Mit diesem Sieg verteidigen die Bowiler die Tabellenspitze. Juhui.

Weiter geht es am Samstag, 10. Februar 2024 an der Heimrunde um 12.15 Uhr gegen Biberist.

UHC Bowil – Black Creek Schwarzenbach II 10:1 (3:0 / 1:0 / 6:1)

8. D. Fankhauser (D. Christen) 1:0
13. D. Fankhauser (P. Gerber) 2:0
15. Bigler (Hofer) 3:0
36. D. Fankhauser (Schenk) 4:0
41. Hofer (Bigler) 5:0
42. Black Creek Schwarzenbach II 5:1
52. Reck (K. Schneeberger) 6:1
53. D. Fankhauser (D. Christen) 7:1
56. Bigler (Hofer) 8:1
58. Ritter (K. Schneeberger)
59. Hofer 10:1

Strafen: keine Strafen

UHC Bowil: Jutzi, B. Schneeberger, D. Fankhauser, Schweizer, Zaugg, Hofer, Ritter, K. Schneeberger, P. Gerber, Schenk, Bigler, Häni, Reck, Rothenbühler, D. Christen, Anderhalden, S. Fankhauser, Voramwald

Abwesend: Sterchi (nicht sicher, wo er war), S. Christen (auch nicht sicher, wo er war), J. Gerber (Vermisstenanzeige ist raus), Hermann (gebrochen vom Hallenboden Bowil), Jenni (kulturelle Bildung neben der Skipiste), Leuenberger (Kontrolle von Jennis Bildung), Flückiger (Klimasünder)