Mrz 22

14. Meisterschaftsrunde 2016/2017

14. Meisterschaftsrunde, 4. März 2017, RAIFFEISEN unihockeyARENA , Schönbühl

Das letzte Spiel der Saison gewinnt der UHC Bowil nach einem harzigen Beginn mit 8:3. Erst im Schlussdrittel konnten die Bowiler das Spiel in die Hand nehmen und so einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern.

Olten Zofingen II – UHC Bowil 3:8 (1:1/1:2/1:5)
Der Start in die Partie gelang den Bowilern nicht nach Wunsch. Viele Fehler schlichen sich ein und die Defensive war nicht sehr gut organisiert. Olten kam oft zu gefährlichen Chancen, da die Bowiler nicht sehr konzentriert agierten. Überhaupt leisteten wir uns einige gefährliche Fehler und versuchten den Geolteten Chancen zu geben. Leider war der starke Gürku im Tor nicht informiert worden, dass wir im letzten Spiel noch etwas Spannung reinbringen wollten. 😉 Wie geplant betreffend Spannung liessen wir in der 14. Minute den ersten Treffer zu. Nur wenige Augenblicke später glichen wir nach einer wiederum genial einstudierten Freistossvariante durch Christen Sämu aus. Mit diesem Resultat ging es in die Pause. HC Lädrach war nicht sonderlich begeistert vom Spannendmachen und forderte mehr Ordnung. 😛

Im zweiten Drittel spielten wir ähnlich weiter wie im ersten. Wir lauerten mit der Chancenauswertung und hinten übten wird uns im Hühnerhof spielen. Dadurch konnte Olten in der 28. Minute wieder in Führung gehen und wir mussten endlich anfangen mit Spielen, damit unsere mitgereisten Fans doch noch etwas zum Feiern hatten. Denn so spannend wollten wir es eigentlich nicht machen, es war eher einfach der Wurm drin und irgendwie musste etwas „gehen“. Dies übernahm dann Schneebergers Bruno. In seinem letzten Meisterschaftsspiel vor dem vorübergehenden Rücktritt zeigte er noch einmal wie es geht. Mit einem klassischen Bützuschuss glich er in der 36. Minute aus. Nur drei Minuten später erhöhte der Topscorer auf 2:3. In der Pause waren nun alle endlich auf Betriebstemperatur und wollten das Spiel gewinnen.

So starteten die Bowiler extrem motiviert in den Schlussabschnitt. Nicht einmal drei Minuten waren gespielt als wiederum Schneeberger Bützu einnetzte. Ein sauberer Hattrick des abtretenden Snipers. Die 2:4 Führung dauerte jedoch nicht lange, da es zu einer Saisonpremiere kam. Der Tschiismaker aus dem Homeriver baute die Führung nur 3 Sekunden später weiter aus. Er verlor das Bully, tankte sich aber nach vorne durch, erwischte den Ball und drosch ihn in die Maschen! Das 8. Weltwunder trat ein – Müsu Woody Voramwald schoss nicht über das Tor! 🙂 Böse Zungen behaupten er traf nur, weil er sehr viel Vorlage hatte und fast umfiel beim Abschluss. 😉 Die Oltener waren nach diesem Torregen ein wenig geschockt und brauchten einige Minuten um wieder ins Spiel zu kommen. In der 49. Minute erzielten sie den Anschlusstreffer und kamen kurz darauf zu einem Penalty. Der Schütze traf jedoch nicht, da er von Gürkus Schönheit geblendet wurde. In dem Oltener Powerplay geschah im Anschluss nichts. Wir kamen ebenfalls noch zu einer Powerplaysituation, da ein Oltener noch schlechter schauspielerte als Lädrach beim gewinnen der goldenen Himbeere. Auch für uns gab es in diesen zwei Minuten nichts zum Jubeln. Das Powerplay war definitiv nicht unsere Paradedisziplin in dieser Saison.

Die Bowiler spielten jedoch weiter nach vorne und nach einer schönen Vorarbeit traf wieder Bützu zum 3:6. Sein vierter(!) Treffer an diesem Tag! Mit einer klassischen Christenkurve nach einem Auswurf von Torhüter Burkhalter erhöhte der Schütze in der 56. Minute auf 3:7. Wohl die ganze Bowiler Bank wusste, dass der Schütze von der Bande her so unwiderstehlich in den Slot ziehen wird mit der Christenkurve und jubelte bereits früh. Den Schlusspunkt der Partie setzte Jutzi mit einem Bügutreffer zum Schlussresultat von 3:8! Schlussendlich gewannen wir dank einer starken Teamleistung, einem herrvoragendem Gürku im Tor und einem Kameramann Bruno on fire.

Leider haben sich Gürku und Bützu dazu entschieden ihre aktiv Karriere(vorübergehend) zu beenden. Beide waren fast zehn Jahr in der Mannschaft und werden uns nicht nur auf dem Spielfeld fehlen, sondern auch daneben. Dementsprechend sind/waren wir auf dem Transfermarkt aktiv. Glücklicherweise gibt es in der NLA und so einige Herren, die neue Herausforderungen suchen und unseren Ansprüchen entsprechen. 😛

Nun hat die erste Mannschaft vorübergehend Pause und wird sich Ende Mai auf den Cup vorbereiten. Bis dahin eine schöne Pause und geniesst den Frühling! 😀      

Olten Zofingen II – UHC Bowil 4:2 (1:1/1:2/1:5) 

Tore: 14. Olten Zofingen II 1:0 / 15. S. Christen (S. Fankhauser) 1:1 / 28. Olten Zofingen II 2:1 / 36. B. Schneeberger (S. Lädrach) 2:2 / 39. B. Schneeberger (S. Lädrach) 2:3 / 43. B. Schneeberger 2:4 / 43. Voramwald 2:5 / 49. Olten Zofingen II 3:5 / 54. B. Schneeberger (D. „Schütze“ Christen) 3:6 / 56. D. „Schütze“ Christen (Burkhalter) 3:7 / 58. Jutzi 3:8

Zuschauer: 26

Strafen: UHC Bowil 1 x 2 Strafminuten: Jutzi (Kopfball)  // Olten Zofingen II 1 x 2 Strafminuten (goldene Himbeere 2.0)

UHC Bowil: Burkhalter, Aeschlimann, S. Christen, Rothenbühler, Steiner, S. Fankhauser, Voramwald, B. Anderhalden, Ryser, Liechti, L. Anderhalden, Lädrach, Muster, Jutzi, B. Schneeberger, D. „Schütze“ Christen, Sterchi, R. Schneeberger, Schweizer

Abwesend: Leuenberger (verletzt), Flückiger (verletzt), Bettschen (Lerngruppe), T. Fankhauser (Prüfungen)

Feb 27

13. Meisterschaftsrunde 2016/2017

13. Meisterschaftsrunde, 19. Februar 2017, Giroud Olma – Turnhallen BBZ Olten, Olten

Der UHC Bowil verliert gegen die Racoons nach einer spannenden Partie mit 4:2. Die defensive Leistung der Bowiler war in den entscheidenden Momenten zu fehlerhaft.

Racoons Herzogenbuchsee – UHC Bowil 4:2 (0:0, 1:0, 3:2)
Mit einer defensiven soliden Leistung konnten die Bowiler im ersten Aufeinandertreffen die Racoons besiegen. Mit einer ähnlichen Spielweise wollten die Bowiler auch in diese Partie starten. HC Lädrach startete wieder mit zwei Linien und die ersten Minuten verliefen ausgeglichen. Nach wenigen Minuten rissen die Racoons das Spieldiktat klar an sich und hatten sehr viel Ballbesitz. Zu zwingenden Chancen kamen Sie jedoch nicht, da die Bowiler die gefählichen Zonen im Griff hatten. Mit Kontern versuchten die Bowiler zu ihren Chancen zu kommen, scheiterten jedoch, wenn es einmal so weit kam, am gegnerischen Schlussmann. Mit dem Resultat von 0:0 ging es in die erste Pause. Die Bowiler konnten bis dahin die Chancen für die spielerisch starken Racoons oft zu nichte machen oder auf den sicheren Rückhalt im Tor – Schweizer Gleisu – vertrauen. In der Pause forderte der HC seine Mannen auf, geduldig weiter zu spielen und versuchen weniger Stockschläge zu nehmen, da sehr oft reingehackt wurde von den Bowilern und eine Strafe eigentlich überfällig war.

Das zweite Drittel verlief ähnlich wie das erste. Die Racoons drängten die Bowiler mehrheitlich in die eigene Hälfte, liessen aber keine wirklich gefährlichen Chancen zu. Nach fünf Minuten im zweiten Drittel folgt eine Staffel „Spalierstehen – Einladung durch den Slot des UHC Bowils“. Ein Racoon konnte ohne Gegenwehr durch den Slot spazieren. Schweizer sah nicht viel und so gingen die Racoons in Führung. Mit ein wenig mehr Gegenwehr wäre dieser Treffer zu verhindern gewesen. Nun konnten sich die Bowiler phasenweise ein wenig von der Einschnürung lösen und selbst Chancen kreieren. Einige Herren scheiterten mehrmals aus guten Positionen am starken Schlussmann der Racoons. Mit einem Rückstand von nur einem Tor gingen die Bowiler in die zweite Pause. Mit viel Einsatz wollten sich die Bowiler in die Partie kämpfen und endlich die defensiven Fesseln lösen.

Und siehe da, nach nur 18 Sekunden im zweiten Drittel konnten die Bowiler ausgleichen. Fankhauser tankte sich an der Bande durch, legte auf Christen Sämu ab, der den Ball in die Maschen shlapperte. Nun hatten die Bowiler definitiv begonnen das Spiel anzunehmen. Sie konnten innert kurzer Zeit mehrere Chancen herausarbeiten und die Racoon unter Druck setzen. Nach einer schlechten Auslösung und einem anschliessenden Ballverlust konnten die Racoons mittels Buebentrickli wieder in Führung gehen. Die Verteidigung der Bowiler sah dabei nicht gut aus und agierte zu passiv. Zu diesem Zeitpunkt waren die Bowiler am Drücker und die Dominanz der Racoons aus den ersten beiden Dritteln war weg. Die Bowiler spielten nach dem Gegentreffer weiter nach vorne und kamen wieder zu gefährlichen Chancen. In der 52. Minute konnte Fankhauser mit einem Volleyschuss nach schöner Vorarbeit eines Racoons ausgleichen. Im Anschluss zeigten die Bowiler wie man nicht Powerplay spielt. Ohne eine gefährliche Chance zu erzwingen, kamen die Racoons zu einem Freistoss in der Bowilerspielhälfte. Mit einem einfachen Schieber wurde die Mauer ausgeschaltet und die Bowiler waren wieder im Rückstand. Mit zwei Linien versuchte HC Lädrach nun noch den Ausgleich zu erzwingen. Ohne Torhüter kamen die Bowiler noch zu Abschlüssen, welche alle das Ziel verfehlten. Kurz vor Schluss konnten die Racoons mittels sehenswertem Volley auf 4:2 erhöhen.

Schlussendlich war der Sieg für die Racoons verdient, sie machten in den ersten zwei Dritteln mehr fürs Spiel und hatten sehr viel Ballbesitz. Mit weniger unnötigen Fehlern Seitens der Bowiler wäre sicher mehr möglich gewesen.

Weiter geht es mit dem letzten Spiel der Saison am Samstag, 4. März 2017 um 12.15 Uhr in Schönbühl.              

Racoons Herzogenbuchsee – UHC Bowil 4:2 (0:0, 1:0, 3:2)

 Tore: 25. Racoons Herzogenbuchsee 1:0 / 41. S. Christen (S. Fankhauser) 1:1 / 48. Racoons Herzogenbuchsee 2:1 / 52. S. Fankhauser 2:2 / 58. Racoons Herzogenbuchsee 3:2 / 60. Racoons Herzogenbuchsee 4:2

Zuschauer: 30

Strafen: UHC Bowil: keine Strafen // Racoons Herzogenbuchsee: 2 x 2 Strafminuten

UHC Bowil: Schweizer, Aeschlimann, S. Christen, Rothenbühler, Steiner, S. Fankhauser, Voramwald, B. Anderhalden, Ryser, Liechti, L. Anderhalden, Lädrach, Muster, Jutzi, B. Schneeberger, D. „Schütze“ Christen

Abwesend: Leuenberger (verletzt), Flückiger (verletzt), Bettschen (nimer weiss G), T. Fankhauser (Prüfungen), R. Schneeberger (verletzt), Sterchi (krank)

 

 

Feb 18

12. Meisterschaftsrunde 2016/2017

12. Meisterschaftsrunde, 5. Februar 2017, Giroud Olma – Turnhallen BBZ Olten, Olten

Eine weitere spektakuläre Partie gegen Schüpfen endet für Bowil siegreich. Obwohl der Sieg schlussendlich knapp ausfällt, gewinnen die Bowiler verdient.

UHC W.W. Schüpfen-Busswil – UHC Bowil 3:4 (1:0 / 0:2 / 2:2)

Nach zuletzt etwas harzigen Partien und wenig Erfolg im Torabschluss wollten die Bowiler in der Offensive wieder mehr Kaltblütigkeit zeigen. Die Bowiler starteten mit viel Ballbesitz in die Partie und konnten den Gegner bereits früh unter Druck setzten. Mit zwei Linien versuchten die Bowiler in den Startminuten das Tempo bereits früh zu forcieren. Nach einigen Einsätzen wurde auf drei Linien umgestellt. Trotz viel Ballbesitz schaute es noch nicht sehr erfolgreich aus für die Bowiler. Schüpfen kam immer wieder zu gefährlichen Kontern und zog sich anschliessend oft zurück. Die Bowiler hätten in Führung liegen müssen, doch es ist schon nicht so leicht 100% zu versenken – gäu Chronist. Es geschah, was geschehen musste. Aus spitzem Winkel traf in der 17. Minute ein Busswiler zur unverdienten Führung. Mit diesem Resultat ging es in die Pause.

Die Ansprach des HC ist mir nicht mehr so geläufig, aber wahrscheinlich sagte er, wir seien alle megasuperdubercoole Cheibe, dass wir wieder daneben ballern wie die ersten Unihockeyaner (waren wohl die Schangnauer, wenn man das Vereinslogo betrachtet).

Mit mehr Zug aufs Tor starteten die Bowiler ins zweite Drittel. Und siehe da, nun klappte es endlich mit dem Tore schiessen. Ryser verwertet einen abgelegten Pass von Liechti eiskalt. Routiniert erwischte er den Torhüter mit einem flachen Schuss. 😉 Nur wenige Sekunden später jubelte der Bowiler Anhang bereits wieder. Anderhaldens Lukas peitschte mit seinem Schaft die Kugel über die Linie. Wieder kam die Vorarbeit von Liechti. Schüpfen konnte nicht viele gefährliche Chancen herausarbeiten und so ging es mit der Führung für die Bowiler in die Pause. Wiederum sagte HC Lädrach nur Positives. Und wünschte uns viel Glück im letzten Drittel und versprach allen ein Mandala als Belohnung, falls wir gewinnen und eine Runde Namentanzen. Es könnte anders gewesen sein, aber eben ich habe nicht mehr die besten Erinnerungen.

Nach der Pause konnte Steiner nach einem gewurstelten Sololauf die Führung ausbauen. Dabbend feierte er den Torerfolg. Im Anschluss schlampten wir wieder vor dem gegnerischen Tor. Es kam wie es kommen musste. Nach einer suboptimalen Spieleröffnung konnten die Busswiler den Anschlusstreffer schiessen. Danach gab es ein interessantes Schauspiel zu betrachten. Team-Diva Lädrach begann mit einem Busswiler zu flirten. Das Eis brachen die zwei Verliebten bereits sehr früh in der Partie und tauschten immer wieder Nettigkeiten aus. Nach einer Fussmassage von Lädrach und einigen netten Worten revanchierte sich der Pusswiler mit einer Intimbereichmassage mit dem Stock. 😛 Lädrach war etwas überrascht und sackte zusammen. Dieses Zusammensacken kann man nur sehr schlecht beschreiben, es war nämlich so schlecht, dass beide Kuschelbuddys zwei Minuten raus durften. 😀 Die nächsten zwei Minuten spielten jeweils 4 Spieler und es kam zu keinen gefährlichen Szenen. 60 Sekunden vor Schluss machten wir das Spiel noch einmal spannend. Einem Gegner wurde viel Platz zum Ausgleichen gelassen aus dem Slot und dieser nutzt die Chance zum 3:3 aus. Die Busswiler nahmen das Timeout und die Bowiler stellten auf zwei Linien um. Der frenetische Jubel der Busswiler dauerte nicht lange. Eide Eide Eidrien Jutzi hat noch etwas vor am Nachmittag und keine Zeit für eine Verlängerung. 30 Sekunden später jasste er den Ball ins Netz und nun jubelten die Bowiler ausgelassen.

Dieses Spiel gewannen wir verdient, aber letztlich definitiv zu knapp. Schüpfen wurde in dieser Saison so etwas wie zum Lieblingsgegner. Sie liessen uns immer gewinnen kurz vor Schluss.

Nun stehen noch zwei Spiele an. Das Ziel lautet nun, den dritten Platz zu verteidigen.

Weiter geht es am 19. Februar in Olten gegen Buchsi.

#94

UHC W.W. Schüpfen-Busswil – UHC Bowil 3:4 (1:0 / 0:2 / 2:2)

Tore: 17. UHC W.W. Schüpfen-Busswil 1:0 / 36. Ryser (Liechti) 1:1 / 37 L. Anderhalden (Liechti) 1:2 / 45 Steiner 1:3 / 55. UHC W.W. Schüpfen-Busswil 2:3 / 60. UHC W.W. Schüpfen-Busswil 3:3 / 60.Jutzi 3:4

Zuschauer: 15

Strafen: UHC Bowil: 1 x 2 Strafminuten (Lädrach: Schauspielerische Leistungen ausgezeichnet mit der goldenen Himbeere) // UHC W.W. Schüpfen-Busswil: 1 x 2 Strafminuten

UHC Bowil: Burkhalter, Lädrach, Jutzi, L. Anderhalden, Liechti, Aeschlimann, S. Christen, D. „Schütze“ Christen, Rothenbühler, Steiner, Voramwald, S. Fankhauser, B. Anderhalden, Sterchi, Ryser, B. Schneeberger, Schweizer, Muster, Häni

Abwesend: Leuenberger (verletzt), Flückiger (verletzt), Bettschen (Geburtstagsfest imaginärer Freund), T. Fankhauser (Prüfungen), R. Schneeberger (verletzt)

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